Meerbusch: Nächste Energieberatung im Lanker Bürgerhaus am 3. Mai – Jetzt Termin reservieren

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zum Ende der Heizperiode ist man­cher Hausbesitzer erleich­tert: Endlich kein stän­di­ges Pfeifen und Rauschen aus der Heizung mehr. 

Und der Ärger über kalte Heizkörper im Dachgeschoss bei Sauna-​Temperaturen im Wohnzimmer macht auch erst­mal Pause. „Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um sol­che Probleme zu behe­ben, damit man auch im nächs­ten Winter die Ruhe genie­ßen kann“, sagt Diplom-​Ingenieur Gregor Breitmar, Energieberater der Verbraucherzentrale im Stützpunkt Meerbusch. „Abhilfe schafft ein soge­nann­ter hydrau­li­scher Abgleich – und er spart Energie.“

Grund für zu kalte und zu warme Zimmer sei die Verteilung des Wassers im Heizungssystem. „Bei vie­len Anlagen gelangt in einige Heizkörper zu wenig Heizwasser, in andere zu viel“, erklärt Breitmar. In der Folge blie­ben die unter­ver­sorg­ten Heizkörper zu kalt. Die ande­ren dage­gen könn­ten nicht genug Wärme abge­ben, so dass das aus ihnen zurück­flie­ßende Wasser sehr warm ist. Dadurch schal­tet sich der Heizkessel sehr oft an und aus. Das ver­geu­det Energie. Und die unlieb­sa­men Geräusche? Die ent­ste­hen vor allem, weil das Wasser im System ohne hydrau­li­schen Abgleich mit unnö­tig hohem Druck und unnö­tig hoher Geschwindigkeit durch die Rohre getrie­ben wird, um alle Heizkörper warm zu bekommen.

Bei einem hydrau­li­schen Abgleich stel­len Fachleute die Heizkörperventile so ein, dass in jeden Heizkörper genau die rich­tige Menge Wasser gelangt“, erklärt der Energieberater. Manchmal müs­sen sie die Ventile dafür aller­dings aus­tau­schen. Um bis zu 20 Prozent kann so der Energiebedarf in gut gedämm­ten Häusern sin­ken. Außerdem reicht nach dem hydrau­li­schen Abgleich oft eine klei­nere Heizungspumpe. Die kann bis zu 80 Prozent weni­ger Strom benö­ti­gen als ihre Vorgängerin.

Diese und andere Informationen zur ener­ge­ti­schen Optimierung von Haus und Wohnung erhal­ten Eigenheimbesitzer und Mieter bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale.
Hier kön­nen auch sons­tige Themen rund um Energiesparen, Verbräuche und Abrechnungen ange­spro­chen werden.

Die 45-​minütige Beratung kos­tet 7,50 Euro und fin­det das nächste Mal am Dienstag, 3. Mai, ab 17 Uhr statt. Wichtig: Die Beratung erfolgt nur nach Voranmeldung über das städ­ti­sche Umwelttelefon (916–191) oder per E‑Mail an energieberatung@meerbusch.de.

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