Meerbusch: Polizei warnt vor Betrügern, die mit „Enkeltrickmasche” erfolg­reich waren

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Meerbusch-​Büderich (ots) – Ein Senior aus Meerbusch fiel am Freitag (15.04.) dem soge­nann­ten „Enkeltrick” zum Opfer. Gegen 10:00 Uhr mel­dete sich ein Anrufer bei dem über 75-​Jährigen.

Dem Unbekannten gelang es, den älte­ren Herrn davon zu über­zeu­gen, dass er sein Enkel sei. Dieser schil­derte nun dem Senior, dass er sich in einer finan­zi­el­len Notlage befände und drin­gend Bargeld benö­tige. Zwecks Regulierung der Angelegenheit halte er sich momen­tan in Krefeld auf.

Die Ausführungen klan­gen für den Angerufenen glaub­haft, so dass er sich dar­auf ein­ließ. Das Opfer besorgte das Geld. Dabei musste er sogar zwei Banken in Meerbusch und Düsseldorf ansteu­ern, um an die gefor­derte Summe von meh­re­ren tau­send Euro zu kom­men. Zuhause ange­kom­men traf er – wie ver­ein­bart – auf die „Mitarbeiterin einer Bank” und über­gab ihr auf der Nordstraße das Geld. Anschließend ver­schwand die Frau uner­kannt.

Nachdem dem Opfer Zweifel an der Angelegenheit kamen, setzte es sich am nächs­ten Tag (16.04.) mit der Polizei in Verbindung und schil­derte dort den Vorfall. Hierbei stellte sich her­aus, dass unbe­kannte Täter erfolg­reich den „Enkeltrick” ange­wen­det hat­ten. Ihre Beute bestand aus meh­re­ren tau­send Euro; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men.

Eine vage Personenbeschreibung hin­sicht­lich der unbe­kann­ten Geldabholerin liegt vor: Zirka 35 bis 40 Jahre alt, unge­fähr 170 Zentimeter groß, dunkle kinn­lange Haare, schmale Statur, beklei­det mit einem beige­far­be­nen Trenchcoat.

Personen, die im Verlaufe des Freitagnachmittag (15.04.) ver­däch­tige Beobachtungen im Bereich der Nordstraße gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu set­zen.

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