Rommerskirchen: Bürgermeister ruft zur Unterstützung für den Bau der B 477n auf

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!
Wussten Sie das dafür ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist? Auch die Aufwendungen für Reportagen und die Internetkosten sind nicht unerheblich.

Werbung ist die einzige Möglichkeit Kosten zu decken. Diese Art der Finanzierung macht jedoch abhängig. Aber Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, welches ich unbedingt bewahren möchte und die "Werbebanner" sind unbeliebt.

Daher bitte ich meine zahlreichen Leser um Unterstützung. Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich einbringen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber


Rommerskirchen – „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ betrachtet Bürgermeister Dr. Martin Mertens den kürzlich veröffentlichten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016.

Während der baldige Bau der B 59n Ortsumgehung Sinsteden damit endgültig bestätigt wird, soll es nach dem Entwurf des Bundesverkehrsministeriums bei der B 477n langsamer gehen: Das sieht die Ortsumgehung von Anstel, Frixheim, Butzheim, Eckum und Gill nur im „weiteren Bedarf“, was eine Realisierung innerhalb der nächsten zehn Jahre unwahrscheinlich macht.

„Die Belastung durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der B 477 ist für die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Ortsteilen nicht mehr hinzunehmen. Wir haben viele Jahre für diese Straße gekämpft und seinerzeit mit Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig die Linienbestimmung für die B 477n durchgesetzt. Das Projekt darf jetzt nicht von der aktuellen Bundesregierung verzögert werden“ so Bürgermeister Dr. Martin Mertens. 

„In der Priorisierungsliste der NRW-Landesregierung ist die Maßnahme als vorrangig ausgewiesen. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung diese Priorisierung abspricht. Die Entscheidungsträger in Berlin sollten sich mal in Frixheim, Butzheim oder Eckum an die B 477 stellen und die Verkehrsbelastung beobachten“ so der Bürgermeister.

Mertens hat bereits gemeinsam mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Landtagsabgeordneten Rainer Thiel die Bundesregierung auf den Missstand aufmerksam gemacht.

„Ich werde alle Kräfte mobilisieren, um eine Änderung des Entwurfs im Sinne der Rommerskirchener Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Auch mein Freund und früherer Chef, Bundesminister a.D. Kurt Bodewig, unterstützt mich dabei.  Leider befindet sich die Gemeinde nicht in der rechtlichen Zuständigkeit für den Bau von Bundesstraßen – umso wichtiger ist es nun, dass alle politischen Parteien an einem Strang ziehen“, so der Bürgermeister. In die Ratssitzung am 21. April wird er deswegen eine Resolution zur B 477n einbringen, um den Druck auf die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag zu erhöhen.

Aber auch jeder einzelne Bürger kann etwas tun: Im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahrens bittet  Bürgermeister Dr. Mertens alle Bürgerinnen und Bürger, bis zum 2. Mai 2016 eine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans beim Bundesverkehrsministerium abzugeben. Das geht am einfachsten im Internet unter www.bmvi.de/bvwp2030-stellungnahme

„Lassen Sie uns jetzt gemeinsam für die B 477n kämpfen, damit es nicht nochmal über zehn Jahre bis zur Realisierung dauert! “, so  Dr. Martin Mertens.

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)