Meerbusch: Polizeieinsatz nach erfolg­lo­ser Wohnungsräumung

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Freitagmorgen (1.4.) kam es in Büderich zu einem Polizeieinsatz, nach­dem offen­sicht­lich ein Mieter den Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes ver­letzt hatte.

Gegen 8:30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis dar­über, dass eine Gerichtsvollzieherin am Morgen an der Nordstraße im Einsatz war und beab­sich­tigt hatte, mit einem Schlüsseldienst, eine Wohnung zu öffnen.

Vor Ort sollte die Zwangsräumung in einem Mehrfamilienhaus durch­ge­führt wer­den. Als der 61-​jährige Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes an einem Fenster arbei­tete, wurde er unver­mit­telt aus der Wohnung her­aus mit einer zunächst unbe­kann­ten Substanz atta­ckiert. Daraufhin wurde die Polizei infor­miert, die den Bereich um das Mehrfamilienhaus absperrte (Nordstraße zwi­schen Wanheimerstraße und Gartenstraße sowie Hölderlinstraße).

Trotz mehr­fa­cher Aufforderungen der Polizei wurde die Wohnungstür nicht geöff­net. Es war nicht bekannt, wie viele und wel­che Personen sich in der Wohnung auf­hiel­ten. Aufgrund der unkla­ren Lage wur­den gegen 12:30 Uhr Spezialeinheiten der Polizei ein­ge­setzt, die die Wohnungstür auf­bra­chen und sich so Zugang zur Wohnung ver­schaff­ten. Die anwe­sende Seniorin und ihr Sohn konn­ten durch die Polizisten über­wäl­tigt wer­den. Hierbei wurde nie­mand verletzt.

Aus wel­chen Gründen das Öffnen der Wohnungstür ver­wei­gert wurde ist bis­lang unklar. Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefähr­li­cher Körperverletzung gegen den Sohn ein­ge­lei­tet. Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand war gegen den Mitarbeiter des Schlüsseldienstes ein Abwehrspray ein­ge­setzt wor­den, das inzwi­schen in der Wohnung sicher­ge­stellt wer­den konnte.

Durch den Angriff mit dem Spray hatte er leichte Verletzungen erlit­ten, die in einem Krankenhaus behan­delt wur­den. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dau­ern an.

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