Korschenbroich: Pflanztermin auf der Hochzeitswiese „An der Trietbachaue“

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Dr. Theo Verjans, der im Rathaus auch für Naturschutz und Landschaftspflege ver­ant­wort­lich ist, hat eine gute Nachricht für die Bürger:

Die Korschenbroicher Familien neh­men den neuen Bereich der Hochzeitswiese gut an. Anfang April kön­nen wir nun nach der Première im November 2015 den zwei­ten Pflanztermin ‚An der Trietbachaue‘ anbieten.“

Am Freitag, 8. April 2016, kön­nen die Spender von tra­di­tio­nel­len Obstbäumen ab 14 Uhr mit Hilfe aus der Stadtverwaltung ihre Obstbaumhochstämme set­zen. Rund 20 Bäume wer­den dann danach vor­aus­sicht­lich auf dem neuen Stück ste­hen. Aber auch alle Korschenbroicher, die sich das Projekt ein­mal nur anschauen möch­ten, sind auf der Wiese nörd­lich von Raderbroich bei der Aktion willkommen.

Die Zufahrt ist von der Willicher Straße (L 382) aus aus­ge­schil­dert: Wer aus süd­li­cher Richtung vom Korschenbroicher Ortskern kommt, sollte kurz hin­ter Lodshof nach den Hinweistafeln Ausschau hal­ten. Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche und Walnuss – wie schon auf den bei­den ers­ten, voll aus­ge­las­te­ten Bereichen der Hochzeitswiese im Hoppbruch kön­nen die Bürgerinnen und Bürger zwi­schen die­sen fünf Obstbaumsorten wählen.

Wir haben absicht­lich die Sorten bäu­er­li­cher Streuobstwiesen gewählt, die in unsere Landschaft pas­sen“, sagt Verjans. Die Liste kön­nen die Korschenbroicher online auf der Stadthomepage www​.kor​schen​broich​.de fin­den und mit Dr. Verjans bespre­chen: Tel. 02161/613–191.

Das ist die Projektidee: Die Stadt über­nimmt die Baumpflege, die Besitzer haben nach der fünf­jäh­ri­gen Anwuchsphase für zehn Jahre Ernterecht. 120 Euro kos­tet die Pflanzung eines eige­nen Baumes, für ins­ge­samt 145 Euro gibt es noch ein Schild mit Hinweis auf den pri­va­ten Besitzer dazu. Der Name „Hochzeitswiese“ lei­tet sich aus dem alten Brauch ab, man­cher­orts anläss­lich der Heirat einen Baum zu pflanzen.

Dieser Brauch wird leben­dig gehal­ten und um wei­tere schöne Ereignisse wie zum Beispiel die Geburt eines Kindes ergänzt. Aber auch wer ein­fach einen klei­nen Beitrag zum Erhalt der alten Obstsorten leis­ten will, kann sich natür­lich an die­sem Projekt beteiligen.

Lageplan hier

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