SPD: Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplanes auf den Rhein-​Kreis Neuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – In den kom­men­den Jahren sol­len mehr als 260 Milliarden Euro in Straßen, Schienen und Wasserwege inves­tiert werden. 

Das geht aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 her­vor. Der Plan bün­delt 1.000 Vorhaben im Volumen von 264,5 Milliarden Euro. Die Ausgaben ziel­ten beson­ders auf stau­träch­tige Strecken. Mit 12,95 Milliarden Euro (19,2 Prozent) den größ­ten Anteil bekommt das Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Wir stär­ken das Prinzip Erhalt vor Neubau und inves­tie­ren rund 70 Prozent in die Modernisierung und finan­zie­ren dort, wo die Leute tag­täg­lich im Stau ste­hen”, erklärt Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner.

Der Entwurf ist aus­ge­legt. Nun kön­nen in den nächs­ten 6 Wochen dazu Stellungnahmen ein­ge­bracht wer­den. Auch die SPD im Rhein-​Kreis Neuss wird sich daran betei­li­gen. Voraussichtlich im Sommer will die Bundesregierung den Plan beschließen.

Nach den bis­her gewon­nen Erkenntnissen ist im Besonderen der geplante Ausbau der A57 an meh­re­ren Stellen auf sechs Spuren zu begrü­ßen. Dies sorgt für Entlastung rund um das Autobahndreieck Neuss und das Autobahnkreuz Neuss-​Süd sowie am Autobahnkreuz Meerbusch“, so SPD-​Kreisvorsitzender Daniel Rinkert. Auch wurde der beson­dere Bedarf zum Ausbau der B59 erkannt. Rinkert for­dert zudem, dass die Ortsumfahrten Sinsteden und Allrath zügig geplant und gebaut wer­den müssen.

Leider nur einen wei­te­ren Bedarf und damit in der Planung nicht prio­ri­siert, ist der sechs­spu­rige Ausbau der A46 zwi­schen Autobahndreieck Holz und dem Kreuz Neuss-​West. Hier müs­sen wir uns dafür ein­set­zen, dass im end­gül­ti­gen Verkehrswegeplan der Bedarf höher ein­ge­stuft wird. Die A46 ist eine wich­tige Achse zwi­schen Grevenbroich, Neuss und Düsseldorf. Viele Berufspendler ste­hen dort täg­lich im Stau“, erläu­tert Daniel Rinkert.

Einsetzen wird sich die Kreis-​SPD auch für die Ortsumgehung Rommerskirchen, Butzheim, Frixheim an der B477. Auch hier ist zwar der Bedarf erkannt, aber nicht prio­ri­siert worden.

Investitionen sol­len auch in die Wasserwege im Rhein-​Kreis Neuss erfol­gen. Abladeverbesserungen sol­len am Rheinufer zwi­schen Duisburg und Dormagen-​Stürzelberg sind geplant. „Denn auch gut erhal­tene Wasserwege sind ein wich­ti­ger Faktor für die Häfen im Rhein-​Kreis Neuss, von denen ein enor­mer Impuls für die Wirtschaft in der Region aus­geht“, sagt der SPD-​Vorsitzende abschließend.

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