Meerbusch: Grüner Ausgleich für die Bebauung des Böhler-Erweiterungsgeländes

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Meerbuschs Waldfläche wächst: Auf einer rund 2,2 Hektar gro­ßen, frü­he­ren Ackerfläche zwi­schen dem Schloss Pesch und der Autobahn 57 bei Bösinghoven wur­den jetzt 4.800 Buchen- und 2.900 Stieleichen-​Setzlinge gepflanzt. 

Einheimische Sträucher wie Haselnuss, Schlehe, Schneeball, Weißdorn oder Hundsrose bil­den die öko­lo­gisch wert­vol­len Randzonen des künf­ti­gen Waldstücks.

Es han­delt sich hier um eine umfang­rei­che Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für den Eingriff, der durch die Bebauung des Böhler-​Erweiterungsgeländes ent­stan­den ist”, erklärt Michael Betsch, ver­ant­wort­li­cher Bereichsleiter für die Grünflächen der Stadt.

Heute kaum vorstellbar, aber hier entstehen zwei Hektar neuer Wald: Die jungen Baumsetzlinge werden per Hand in die vom Traktor gezogene Pflanzfurche gesetzt. Foto: Stadtpressestelle
Heute kaum vor­stell­bar, aber hier ent­ste­hen zwei Hektar neuer Wald: Die jun­gen Baumsetzlinge wer­den per Hand in die vom Traktor gezo­gene Pflanzfurche gesetzt. Foto: Stadtpressestelle

Die Kosten für die Pflanzung, die ein Forstunternehmen jetzt im Auftrag der Stadt durch­führte, trägt des­halb geset­zes­ge­mäß die Ratinger Wohnbaugesellschaft Wilma, die das Neubaugebiet am Südrand von Büderich der­zeit bebaut und vermarktet.

Die Ausgleichsmaßnahmen sind im so genann­ten „land­schafts­pfle­ge­ri­schen Begleitplan” zum dort gül­ti­gen zum Bebauungsplan 271 festgelegt.

Mit der voll­stän­di­gen Umsetzung des B‑Planes wird die Aufforstungsfläche auf ins­ge­samt rund acht Hektar anwachsen.

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