Korschenbroich: Ausnahmegenehmigung für Hauptschule da – neue 5. Klasse kommt

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Bürgermeister Marc Venten hat gute Nachrichten für die Hauptschüler, ihre Familien und das Lehrerkollegium.

Denn die Bezirksregierung Düsseldorf stimmte dem Antrag der Stadtverwaltung zu, zum Schuljahr 2016/​17 eine 5. Klasse an der Schule ein­zu­rich­ten. „Wir hat­ten zum Stichtag 12 Anmeldungen für unsere Hauptschule vor­lie­gen. Hinzu kamen zwei Kinder mit Förderbedarf.

Vier Kinder aus Flüchtlingsfamilien hat­ten sich zu die­sem Zeitpunkt noch nicht ange­mel­det, aber eine Hauptschul-​Empfehlung von ihrer Grundschule erhal­ten“, erläu­tert Venten. „Das war für uns eine gute Ausgangslage, um den Erhalt unse­rer Hauptschule zu kämp­fen und den Antrag auf Ausnahme in Düsseldorf zu stel­len. Mit Erfolg.“

18 Jungen und Mädchen müs­sen sich min­des­tens für die 5. Klasse an der Hauptschule anmel­den, damit diese ein­ge­rich­tet wird, und die Schule wie gewohnt fort­be­steht. „Es war eine Punktlandung“, sagt Venten. „Aber mit den Flüchtlingsfamilien kom­men neue schul­pflich­tige Kinder und Jugendliche in die Stadt, was unsere sin­ken­den Schülerzahlen etwas abfe­dert. Auch vor die­sem Hintergrund brau­chen wir bei der aktu­el­len Struktur unse­rer Schullandschaft zusätz­lich zu Realschule und Gymnasium ein wei­te­res Angebot.

Realschule und Gymnasium hät­ten zum Schuljahr 2016/​17 die 18 Kinder nicht auf­neh­men kön­nen, weil ihre Klassen keine Kapazitäten mehr haben.“ Zum Vergleich: 113 Jungen und Mädchen haben sich am Gymnasium ange­mel­det. 85 an der Realschule. Vier Klassen ent­ste­hen somit am GyKo und drei an der Realschule. Aber wie geht es für die Hauptschule auf Dauer weiter?

Noch ist die Gesamtschul-​Dependance der Gesamtschule Kaarst-​Büttgen an der Hauptschule Korschenbroich nicht vom Tisch“, betont Venten. „Ich werde die Anmeldezahlen unse­rer Schulen wie ver­ab­re­det nach Kaarst schi­cken, damit die Politik dort einen end­gül­ti­gen Beschluß fas­sen kann.“

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