Dormagen: Schüsse als „Vogelschreck”

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) – Am Mittwoch (16.3.), gegen 16:45 Uhr, infor­mier­ten Anwohner in Hackenbroich die Polizei, weil in der Nachbarschaft Schüsse zu hören waren. Die Ursache war schnell ausgemacht.

Ein 73-​Jähriger hatte mit einer Schreckschusswaffe auf sei­nem Grundstück geschos­sen. Auf Nachfrage äußerte er gegen­über der Polizei, dass er regel­mä­ßig auf diese Art und Weise – näm­lich durch Lärm – Vögel von sei­nem Grundstück ver­scheu­chen würde.

Dass dies nicht unein­ge­schränkt erlaubt ist, wusste der Senior nicht. Denn auch wer auf dem eige­nen, befrie­de­ten Besitztum eine Schreckschusswaffe abfeu­ert, darf durch den Lärm nie­man­den belästigen.

Bereits am Dienstagabend (15.03.), mel­de­ten Anrufer der Polizei Schussgeräusche aus dem Bereich Salm-​Reifferscheidt-​Allee /​Burgstraße (Pressemitteilung vom 16.03.2016). Die Ermittler stell­ten an einer Parkbank meh­rere Patronenhülsen sicher, die nach­weis­lich aus einer erlaub­nis­freien Waffe (soge­nannte Schreckschuss-​/​Reizstoff- oder Signalwaffe) stammten.

Die Polizei geht aktu­ell nicht von einem Zusammenhang zwi­schen den bei­den Vorfällen aus.

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