Dormagen: Stadt und Polizei star­ten Sicherheitsaktion – Radler und Autofahrer

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mit einer Gemeinschaftsaktion wol­len die Stadt Dormagen und die Kreispolizeibehörde für mehr Sicherheit im Fahrradverkehr werben. 

Unser Hauptziel ist, dass Autofahrer und Radfahrer künf­tig noch mehr auf­ein­an­der Acht geben“, sagt der städ­ti­sche Fahrradbeauftragte Peter Tümmers. Nach der Polizeistatistik sind im vori­gen Jahr 78 Radler bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet ver­letzt wor­den. „Einer der häu­figs­ten Gründe war dabei Missachtung der Vorfahrt.

Oft kam es zu Zusammenstößen, weil man sich an Kreuzungen gegen­sei­tig nicht wahr­ge­nom­men hat“, erläu­tert Tümmers. Da Radler über keine „Knautschzone“ ver­fü­gen, kann die­ses simple Übersehen rasch fatale Folgen haben.

Hier wol­len Stadt und Polizei gemein­sam ent­ge­gen­wir­ken. So kann zum Beispiel das Tragen von Schutzkleidung mit Leuchtstreifen oft schon hilf­reich zur Unfallverhütung sein. Tümmers: „Gefährlich sind auch die Ablenkungen, denen wir im Straßenverkehr viel­fach durch Rauchen oder auch tech­ni­sche Geräte wie Handys und Navis unter­lie­gen.“ All diese Themen soll die Gemeinschaftskampagne auf­grei­fen. Der Neusser Künstler Wilfried Küfen hat dazu ein Logo ent­wor­fen. Auch wei­tere Partner aus den Bereichen Wirtschaft, Ausbildung und Verkehr wer­den dabei einbezogen.

Die neue Aktion ergänzt die Bemühungen um eine „fahr­rad­freund­li­che Stadt“. Im Zuge des Radwegeausbaus konnte Dormagen die­sen Titel bereits 1999 erwer­ben. Beim jüngs­ten Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) belegte Dormagen bun­des­weit den fünf­ten Platz unter Kommunen zwi­schen 50 000 und 100 000 Einwohnern.

Wir haben vor Ort schon viel getan und wol­len auch an dem Sicherheitsthema kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ar­bei­ten“, macht Tümmers deut­lich. Die Kampagne mit der Polizei steht unter dem Motto: „Aufgepasst! Habt euch im Blick.“ Ihr Beginn ist für April geplant.

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