Dormagen: Silberne Ehrennadel und Ehrenvorsitz für Johannes Marx

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Es war ein bewe­gen­der Abschied für Johannes Marx: Nach fast 30-​jähriger Vorstandsarbeit und neun Jahren als Vorsitzender stellte er sich jetzt beim Städtepartnerschaftsverein der „Freunde von Saint-​André“ nicht mehr zur Wiederwahl. 

Einstimmig ernann­ten ihn die Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden. Gerührt zeigte sich Marx auch, als Vize-​Bürgermeister Hans Sturm ihn zum Dank für sein ehren­amt­li­ches Engagement mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Dormagen aus­zeich­nete. „Du hast dich um die deutsch-​französische Freundschaft und unsere Städtepartnerschaft in beson­de­rer Weise ver­dient gemacht“, sagte Sturm.

Fotos(2): Stadt
Fotos(2): Stadt

In sei­ner Laudatio ging er dar­auf ein, dass Marx seit dem Abschluss des Partnerschaftsvertrages im Jahr 1972 erst der dritte Vereinsvorsitzende gewe­sen sei: „Das spricht für hohe Kontinuität im Vorstand.“

Die erfolg­rei­che Arbeit sei­ner Vorgänger Johannes Sticker und Hanns-​Friedrich Noirhomme konnte der 73-​jährige Zonser fort­füh­ren. Sturm: „Mit mehr als 30 Begegnungen jähr­lich ist die Partnerschaft mit Saint-​André nach wie vor sehr leben­dig.“ Er bezeich­nete Marx als „guten Teamplayer“, der sein Vorstandsteam geschickt ver­eint habe und sich selbst für keine Arbeit zu schade sei. Eigene Akzente setzte der Vorsitzende unter ande­rem durch die von ihm ein­ge­führ­ten Frankreich-​Stammtische, die regel­mä­ßig mehr als 30 Besucher anlocken.

Auch als Gründungsvorsitzender der Judo-​Abteilung in der SG Zons und als Pate der Aktion „Sauberhaftes Dormagen“ habe sich Marx ehren­amt­li­che Verdienste erwor­ben, so Sturm. Aus Alters- und Familiengründen hatte der Zonser sein Ausscheiden aus dem Vorstand bereits vor einem Jahr ange­kün­digt. „Unser Verein hat dir unend­lich viel zu ver­dan­ken“, machte auch der stell­ver­tre­tende Vorsitzende Klaus Wiesenberger deutlich.

2016-03-15_Dor_SchirrmacherZum Nachfolger von Johannes Marx wähl­ten die rund 60 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung ein­stim­mig Detlef Schirmacher. Der pro­mo­vierte Chemiker, der sich im Ruhestand befin­det, hat eben­falls ein Herz für Frankreich und gehörte zuvor schon seit drei Jahren dem Vorstand an. Im Jahresprogramm der „Freunde von Saint-​André“ wird es auch dies­mal zahl­rei­che gegen­sei­tige Besuche geben. Rund 15 Dormagener Vereine und Gruppierungen sind daran betei­ligt. So plant zum Beispiel der Chor „Rejoice“ am 5. Juni ein Gemeinschaftskonzert mit dem fran­zö­si­schen Vokalensemble „Avectonchoeur“. Hinzu kom­men das Leibniz-​Gymnasium und die Realschule am Sportpark, die einen regel­mä­ßi­gen Schüleraustausch pflegen.

Eine Besichtigungsreise unter­neh­men die „Freunde von Saint-​André“ vom 4. bis 6. Oktober durch die Picardie. Hier ste­hen unter ande­rem die Schlösser Chantilly, Compiègne und Pierrefonds sowie die Stadt Senlis mit ihrer kel­ti­schen Vergangenheit und der Kathedrale auf dem Programm. Auch Nicht-​Mitglieder kön­nen an der Reise teil­neh­men. Nähere Info tele­fo­nisch unter 02133/​43619

(22 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)