Neuss: Zukunft der Produktionsschule gesichert

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Zukunft der soge­nann­ten „Produktionsschule“ für Schülerinnen und Schüler aus Neuss ist gesichert.

Thomas Kaumanns, jugend­po­li­ti­scher Sprecher der CDU-​Stadtratsfraktion, und Dieter Welsink, Vorsitzender der Kreistagsfraktion, konn­ten sich dar­auf ver­stän­di­gen, dass der Rhein-​Kreis Neuss diese Maßnahme der Berufsförderung in Zukunft wei­ter­hin finan­ziert. Die CDU-​Kreistagsfraktion beschloss dies im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen.

In der Produktionsschule erhal­ten junge Menschen die Chance, einen Hauptschulabschluss und somit Perspektiven für eine beruf­li­che Qualifikation zu erwer­ben. Die Teilnehmer der Lehrgänge haben oft­mals Defizite im erzie­he­ri­schen Bereich, es man­gelt ihnen an Ausbildungsreife oder sie haben Schwierigkeiten bei der beruf­li­chen Orientierung. Die Maßnahme ersetzt das frü­her erfolg­rei­che „Werkstattjahr“, das 2015 von der NRW-​Landesregierung abge­schafft wurde. Sie muss zu einem Drittel von ört­li­chen Behörden mit­fi­nan­ziert werden.

Schon im ers­ten Jahr hatte der Kreis eine Anschubfinanzierung über­nom­men. Durch die wei­tere Unterstützung sind die bei­den in Neuss täti­gen Träger, das Kolping-​Bildungswerk und das Berufsförderungszentrum Schlicherum, in der Lage, 36 Plätze für junge Menschen aus dem gesam­ten Kreisgebiet anzu­bie­ten. Durch die ein­heit­li­che Finanzierung mit Mitteln des Kreises bleibt es den Trägern erspart, bei kreis­weit sechs ver­schie­de­nen Jugendämtern Zuschüsse zu beantragen.

Die beste Sozialpolitik ist, Menschen in Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu ver­mit­teln“, erklä­ren Welsink und Kaumanns. „Dazu leis­tet die Produktionsschule einen wich­ti­gen Beitrag. Wir sind froh, dass diese Maßnahme eine Zukunft hat und unter­stüt­zen das gerne.“

(8 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)