Acht Kreis-​Bürgermeister for­dern Verzicht auf Erhöhung der Kreis-Umlage

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Zum zwei­ten Mal inter­ve­nie­ren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kreiskommunen mit einem gemein­sa­men Schreiben in Sachen Haushaltsplanentwurf des Rhein-Kreises. 

Bereits Mitte Dezember hat­ten die acht Hauptverwaltungsbeamten in einem Brief an den Landrat vor einer Erhöhung der Kreisumlage gewarnt. Auch in dem neu­er­li­chen Schreiben an die Mitglieder des Kreistags steht die Sorge um eine erheb­li­che finan­zi­elle Belastung bei einer Umlagenerhöhung im Mittelpunkt.

Eine Erhöhung der Kreisumlage würde zwangs­läu­fig dazu füh­ren, dass in Höhe der Mehrbelastung durch den Rhein-​Kreis Neuss in allen Städten und Gemeinden Einsparungen vor­ge­nom­men oder Einnahmen erhöht wer­den müss­ten, die von den Bürgerinnen und Bürgern zu tra­gen wären.“

Einmütig for­dern Erik Lierenfeld, Klaus Krützen, Harald Zillikens, Dr. Ulrike Nienhaus, Marc Venten, Angelika Mielke-​Westerlage Reiner Breuer und Dr. Martin Mertens, dass der Rhein-​Kreis „neben eige­nen Einsparbemühungen, die er auch allen Städten und Gemeinden abver­langt, sein ste­tig sta­bil gehal­te­nes Eigenkapital dafür her­an­zieht, um die Belastungen der Städte und Gemeinden so gering wie mög­lich zu halten.“

Die Bürgermeister hal­ten es für ange­zeigt, dass der Kreistag von sei­nem Recht Gebrauch macht, die mit 22 Millionen Euro gefüllte Ausgleichsrücklage des Kreishaushalts schon im Rahmen der Haushaltsplanung in Anspruch zu nehmen.

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