Rhein-​Kreis Neuss und Verein „Jugend braucht Zukunft“ prü­fen Kooperation

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Bildung, Qualifizierung und Beschäftigungsförderung sind für den Rhein-​Kreis Neuss beson­ders wich­tige Themen.

Dies zeigt sich nicht nur in sei­nen vier Berufsbildungszentren in Neuss, Grevenbroich und Dormagen. Auch bei der beruf­li­chen Orientierung gibt der Kreis Hilfestellung: ob als Träger des Schulwettbewerbs „Berufswahlsiegel“, als akti­ver Partner im Landesprojekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“, als Mitinitiator der Wirtschaftsaktion „Check-​in Berufswelt“ oder mit sei­nem Hochschultag.

Um Kooperationsmöglichkeiten bei wei­te­ren Projekten zur Berufswahl ging es jetzt bei einem Besuch des Vereins „Jugend braucht Zukunft“ im Kreishaus Neuss. Im Gespräch mit Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Kreisdirektor Dirk Brügge und Schuldezernent Tillmann Lonnes stellte Vorstandsmitglied Angelika Börner dazu Ziel und Arbeit des deutsch­land­weit täti­gen Vereins vor.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Angelika Börner und Schuldezernent Tillmann Lonnes (v.r.) unterstützen eine gute Berufsvorbereitung für junge Menschen. Foto: RKN
Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Angelika Börner und Schuldezernent Tillmann Lonnes (v.r.) unter­stüt­zen eine gute Berufsvorbereitung für junge Menschen. Foto: RKN

Jahr für Jahr bre­chen in Deutschland rund 450 000 Jugendliche ihren Ausbildungsweg ab. Nur wer Glück hat, fin­det sich dann im Berufsalltag zurecht und kann sich eine per­sön­li­che und finan­zi­elle Basis schaf­fen. Dies führte 2005 in Meerbusch zur Gründung des Vereins „Jugend braucht Zukunft“. Ziel ist es, jun­gen Menschen eine klare beruf­li­che Perspektive zu bie­ten, indem sie früh­zei­tig einen ihren Fähigkeiten und Interessen ent­spre­chen­den Weg auf­ge­zeigt bekommen.

Dabei setzt „Jugend braucht Zukunft“ unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin a. D. Professor Dr. Rita Süssmuth auf die Volkshochschulen, die die­sen Weg enga­giert unter­stüt­zen. In Kurz-​Seminaren wird hier jun­gen Menschen eine durch­dachte Entscheidungsvorlage für ihren beruf­li­chen Weg gebo­ten. Der Verein hat ins­ge­samt bereits 20 000 junge Menschen in Berufsorientierungsseminaren geschult. Im Rhein-​Kreis Neuss sind die Volkshochschulen Meerbusch und Neuss beteiligt.

Hilfestellung beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder in den Beruf, so Landrat Petrauschke, sei nicht allein Sache der Schulen oder der Eltern. Sie könne nur als Gemeinschaftsaufgabe gelin­gen, denn die beruf­li­che Orientierung sei in den letz­ten Jahren schwie­ri­ger gewor­den. Petrauschke bezeich­nete die Initiative „Jugend braucht Zukunft“ dabei als Beitrag, die Berufsvorbereitung und damit die Chancen für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

In der Kreisverwaltung wird nun geprüft, wo es Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit gibt – ins­be­son­dere über die Bereiche Schule und Beschäftigungsförderung. 

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