K 37n in Kaarst: Rhein-​Kreis Neuss rech­net mit Verkehrsfreigabe im November

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Kaarst – Die Kaarster Großbaustelle „Kreisstraße 37n“ ist auf einem guten Weg. Das wurde jetzt im Nahverkehrs- und Straßenbauausschuss des Rhein-​Kreises Neuss deutlich. 

Die Gesamtbauzeit wird wie geplant 20 Monate betra­gen, so dass mit der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe im November gerech­net wer­den kann“, hieß es in der Verwaltungsvorlage an die zustän­di­gen Politiker.

Das Projekt zur leis­tungs­fä­hi­gen Erschließung des Gewerbegebiets „Kaarster Kreuz“ und des neuen Ikea-​Einrichtungshauses war im März 2015 begon­nen wor­den. „Die Arbeiten für den Straßen- und Kanalbau, die Entwässerungsanlagen, das Brückenbauwerk, die Stützwände und die Ampeln ver­lie­fen bis dato zügig und rei­bungs­los“, berich­te­ten die Fachleute der Kreisverwaltung. Der Bauzeitenplan werde dem­nach auch ent­spre­chend eingehalten.

Eine öffentlich-​private Partnerschaft macht das 15-​Millionen-​Euro-​Vorhaben „Kreisstraße 37n“ mög­lich. Zwei Millionen hat der Grunderwerb gekos­tet, 13 Millionen betra­gen die Baukosten. Der Rhein-​Kreis Neuss finan­ziert neun Millionen Euro, die Stadt Kaarst und die Firma Ikea bezah­len jeweils drei Millionen. Die K 37n wird 1220 Meter lang und allee­ar­tig bepflanzt.

Der Ausbau der benach­bar­ten Landstraße 390 sowie neue Fahrbahnen zur Autobahn 57 und eine Brücke schlie­ßen den Kreis der Gesamtmaßnahme. Neue Ampeln, neue Geh- und Radwege bezie­hungs­weise neue Regenwasserkanäle und Regenwasserbecken kom­men hinzu.

Neben der Erschließung des künf­ti­gen Gewerbegebiets dient die K 37n der Entlastung und sogleich Steigerung der Leistungsfähigkeit der L 390 und des Knotenpunkts von L 390, K 37n und Gümpgesbrücke, wo die Staus ein Ende haben sollen. 

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