Neuss: Warnung vor der „Enkeltrickmasche” – Unbekannte ergau­nern Geldsumme

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Aus aktu­el­lem Anlass warnt die Polizei vor Betrügern, die mit der so genann­ten „Enkeltrickmasche” unter­wegs sind.

Ein Senior aus Neuss fiel die­sem Dreh am Montag (15.02.) zum Opfer. Gegen 13:30 Uhr mel­dete sich ein männ­li­cher Anrufer bei dem Senior von der Lörickstraße und gab sich ihm gegen­über als sein Neffe aus.

Der Anrufer schil­derte, auf­grund eines „geplatz­ten” Bankschecks drin­gend Bargeld zu benö­ti­gen. Die Ausführungen klan­gen für den älte­ren Herrn glaub­haft, da er den Anrufer tat­säch­lich für sei­nen Verwandten hielt. Da der ver­meint­li­che Neffe das Geld nicht selbst in Empfang neh­men könnte, erschien ver­ab­re­dungs­ge­mäß wenige Minuten spä­ter eine unbe­kannte weib­li­che „Bankangestellte” bei dem Herrn.

Vor dem Wohnhaus des Opfers fand dann die Geldübergabe statt, anschlie­ßend ver­schwand die Frau über die Lörickstraße in unbe­kannte Richtung. Nachdem dem Opfer dann Zweifel an der Angelegenheit kamen, nahm es kurze Zeit spä­ter mit sei­nem rich­ti­gen Verwandten Kontakt auf. Hierbei stellte sich her­aus, dass unbe­kannte Täter erfolg­reich den „Enkeltrick” ange­wen­det hatten.

Ihre Beute bestand aus meh­re­ren tau­send Euro. Eine Personenbeschreibung hin­sicht­lich der unbe­kann­ten Geldabholerin liegt vor:

  • Zirka 20 bis 30 Jahre alt, etwa 150 Zentimeter groß, schmale Statur, dunkle Haare, a
  • uffal­lend klei­ner Kopf mit spit­zer Nase, beklei­det mit einer hel­len Jacke/​Mantel und einer Kappe.

Ähnlich erging es einem Senioren im Neusser Erfttal. Der 79-​Jährige erhielt gegen 12:00 Uhr einen Anruf sei­nes künf­ti­gen „Schwiegersohnes”. Da der Mann dem unbe­kann­ten Anrufer gegen­über ent­schlos­sen auf­trat, er vor­gab, kein Geld zu haben, wurde das Gespräch schnell beendet.

Es blieb somit bei einem ver­such­ten „Enkeltrick”, eine Geldübergabe fand nicht statt. Der Senior erstat­tete spä­ter rich­ti­ger­weise Anzeige bei der Polizei.

Zeugen, die ver­däch­tige Beobachtungen im Bereich Dreikönigenviertel gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu setzen.

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