Bringt Farbe in den Schulalltag und Praxis in den Lehrplan: das „Grüne Klassenzimmer“ der Stiftung Schloss Dyck

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Ein Thema begrei­fen – ganz­heit­lich und fächer­über­grei­fend. Das kön­nen Schüler aller Schulformen und Altersstufen an einem außer­schu­li­schen Lernort wie Schloss Dyck. 

Das Wasserschloss und die außer­ge­wöhn­li­chen Parkanlagen bie­ten viel­fäl­tige prak­ti­sche Möglichkeiten, die Sinne zu schär­fen, Natur und Zusammenhänge zu ent­de­cken. Bis zum 21. März 2016 sogar mit Frühbucher-​Rabatt von 1,- Euro pro Schüler.

Insgesamt 14 unter­schied­li­che Kurse, die von Fachreferenten durch­ge­führt wer­den, ste­hen – zum Teil ganz­jäh­rig, zum Teil nur wäh­rend eines bestimm­ten Zeitraums – zur Auswahl. Sie rich­ten sich an die Klassenstufen eins bis zehn aller Schularten sowie die gym­na­siale Oberstufe. Die Kosten pro Schüler betra­gen je nach Kurs zwi­schen 1,- und 12,- Euro und dau­ern zwi­schen 90 und 180 Minuten.

Auf Wunsch kön­nen wir unsere Themen auch spe­zi­ell an die Unterrichtspläne anpas­sen. Auch Projekte mit mehr­ma­li­gen Besuchen in Schloss Dyck oder einem beglei­ten­den Besuch in der Schule, sind mög­lich“, so Sozial- und Kulturpädagogin Eva Bongartz, die die Kurse spe­zi­ell für Schloss Dyck kon­zep­tio­niert hat. Die Angebote sind in den Ferien auch von den Betreuungseinrichtungen (OGATA) buch­bar. Da die Kapazitäten begrenzt sind, emp­fiehlt sich eine lang­fris­tige Planung und Anmeldung.

Ein Blick ins aktu­elle Kursprogramm

Soll Schülern bei­spiels­weise der Themenbereich Gemüseanbau und Ernährung han­delnd erfahr­bar gemacht wer­den, emp­fiehlt sich der im letz­ten Jahr ent­stan­dene Kurs Gartenbau. Hochbeete wer­den zyklisch bebaut, so dass unter­schied­li­che Wachstumsphasen der Pflanzen nach­voll­zieh­bar sind. In wech­seln­den Gruppen haben die Schüler die Möglichkeit zu sähen und zu ern­ten oder im Rahmen der Beetpflege Unkraut zu jäten. Auf diese Weise ler­nen sie, die unter­schied­li­chen Pflanzen zu erken­nen und zu benen­nen. Im Sinne der Bildung für nach­hal­tige Entwicklung (BNE) wird deut­lich, dass man nur ern­ten kann, wenn vor­her gesät wor­den ist, und dass man für die nach­fol­gen­den Gruppen vorraus­schau­end tätig wer­den muss. Die Ernte des Tages wird in Absprache verwertet.

Bei den ande­ren Kursen geht es mal um das prak­ti­sche Ergründen des Lebensraums Wasser, mal um den Zier- und Nutzaspekt von Gartenpflanzen wie dem Bambus. Am Beispiel des Obstbaus erfah­ren die Schüler den Garten als Ertrags- und Nahrungsquelle, beim Streifen durch den ver­bo­te­nen Wald als Erholungs- und Schutzraum.

Foto: Stiftung Schloss Dyck
Foto: Stiftung Schloss Dyck

Der Bau eines Insektenhotels wie­derum hilft ihnen, ein ent­spann­te­res Verhältnis zu nütz­li­chen Insekten zu ent­wi­ckeln, und auf der Pflanzensafari ler­nen sie beim Pflanzenbestimmen die Grundzüge der Botanik ken­nen. Das Hüttenbauen im Miscanthusdorf gewährt ihnen Einblick in tra­di­tio­nelle Bauweisen, die sich auf natür­lich vor­kom­mende Rohstoffe stüt­zen. Bei der Schlossrallye erle­ben sie die üppige Welt des Barock und Kunsthistorie in der Praxis, wäh­rend beim Erlebnis Klettern und den koope­ra­ti­ven Abenteuerspielen, die von dem Kooperationspartner hoch3 durch­ge­führt wer­den, Teamgeist und Persönlichkeitsentwicklung im Fokus stehen.

Auch das Entdecken und Suchen sowie die Auseinandersetzung mit Kunst und Natur wer­den in Kursen adres­siert. Ab die­sem Jahr gibt es sogar als Zusatzangebot die kos­ten­lose Rallye (nur Parkeintritt von 1€ pro Schüler) durch den his­to­ri­schen Park. So kann bei­spiels­weise Zeit sinn­voll genutzt wer­den, die ent­steht, wenn zwei Gruppen das glei­che Angebot gewählt haben. Während die Parallelklasse im Kurs ist, kann die andere mit Hilfe der Rallye-​Aufgaben und ‑Fragen das Gelände erkun­den. Die Rallye ist aber auch eine güns­tige Alternative zu einem kos­ten­pflich­ti­gen Kurs.

Das aktu­elle Programm ‚Grünes Klassenzimmer 2016‘ mit kur­zen Beschreibungen aller Kurse kann auf der Homepage der Stiftung her­un­ter gela­den werden.

Die Kulturpädagogin Eva Bongartz geht auf die indi­vi­du­el­len Interessen ein und steht für eine per­sön­li­che Beratung zur Verfügung: Telefon 02182–824-107 oder Email e.bongartz@stiftung-schloss-dyck.de

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