Neuss: Lukaskrankenhaus – Ermittlungen zum Cyberangriff dau­ern an

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Seit Mittwoch, den 10.02.2016, ver­gan­ge­ner Woche kämp­fen IT-​Spezialisten im Neusser Lukaskrankenhaus rund um die Uhr gegen eine aggres­sive Schadsoftware. 

Unterstützt wer­den sie von exter­nen Fachkräften, vor Ort sind auch Beamte des LKA Cybercrime-​Kompetenzzentrums und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Die straf­recht­li­che Verfolgung hat die auf Cyberkriminalität spe­zia­li­sierte Staatsanwaltschaft Köln übernommen.

Um Patientendaten zu schüt­zen, waren unmit­tel­bar nach dem ers­ten Auftreten von Fehlermeldungen alle IT-​Systeme her­un­ter­ge­fah­ren wor­den. Seitdem läuft der Krankenhausbetrieb „im Handbetrieb“.

Nach dem bis­he­ri­gen Stand der straf­recht­li­chen Ermittlungen und Auswertungen sowie der inter­nen Untersuchungen gibt es kei­nen Hinweis auf den Abfluss von Patientendaten.

Durch den Ausfall der IT-​Systeme kam es im Klinikbetrieb zunächst zu eini­gen Verzögerungen, die mitt­ler­weile weit­ge­hend kom­pen­siert wer­den. Es lau­fen die Vorbereitungen, um die IT-​Systeme schnellst­mög­lich wie­der in Betrieb zu neh­men. Die medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Versorgung der Patienten war jeder­zeit gewährleistet.

Die Ermittlungen des LKA dau­ern an.

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