LKA-​NRW: Warnung vor Angriff auf IT-​Infrastruktur von Institutionen und Unternehmen

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) – Das Cybercrime-​Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes Nordrhein-​Westfalen warnt: Aktuell ist es zu einem Angriff auf die IT-​Infrastruktur eines Krankenhauses in Nordrhein-​Westfalen (Anmerk. d. Red. Lukaskrankenhaus, Neuss) gekommen. 

Das Cybercrime-​Kompetenzzentrum des LKA NRW hat die Ermittlungen über­nom­men. Nach der­zei­ti­gem Stand han­delt es sich um einen Angriff mit­tels Ransomware. Die Übertragung der Schadsoftware erfolgt häu­fig über Dateianhänge von E‑Mails.

Auch ein Besuch infi­zier­ter Webseiten kann zu einer Übertragung füh­ren („Drive-​By-​Download”). Die Schadsoftware wird durch die Täter regel­mä­ßig ver­än­dert, so dass selbst aktu­elle Anti-​Virensoftware kei­nen umfas­sen­den Schutz bie­ten kön­nen. Jedes Unternehmen oder jede Institution mit IT-​Infrastruktur kann betrof­fen sein.

Die Experten des Cybercrime-​Kompetenzzentrums raten daher, IT-​Systeme durch auto­ma­ti­sche Updates für das Betriebssystem und alle Anwendungen sowie Antivirenprogramme auf dem aktu­el­len Stand zu halten.

Unternehmen soll­ten ihre Mitarbeiter über die mög­li­chen Gefahren auf­klä­ren und ent­spre­chend sen­si­bi­li­sie­ren: E‑Mails, Datei-​Anhänge und Links aus nicht ver­trau­ens­wür­dige Quellen soll­ten auf kei­nen Fall geöff­net oder ange­klickt wer­den. Daten müs­sen regel­mä­ßig gesi­chert wer­den. Wichtig ist, dass die Aufbewahrung der Backup-​Dateien auf exter­nen Systemen erfolgt, damit diese nicht auch durch die Schadsoftware ver­schlüs­selt werden.

Kommt es zu einem Schaden, neh­men Sie bitte kei­nen Kontakt mit den Tätern auf”, emp­fiehlt Uwe Jacob, Direktor des LKA NRW, heute in Düsseldorf. „Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.”

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