Meerbusch: „Centspende” der Stadtverwaltung geht dies­mal an die Jugendfarm „Arche Noah”

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die so genannte „Centspende” der Stadtverwaltung geht in die­sem Jahr an die Jugendfarm „Arche Noah” in Büderich. 

Die Personalratsvorsitzenden Ulrich Mombartz und Michael Marschall über­ga­ben jetzt exakt 1.700 Euro und sechs Cent an die „Chefin” Hildegard Miedel und ihren Sohn Rainer. In die­sem Jahr war der Betrag durch zwei Einzelspenden noch­mals groß­zü­gig auf­ge­stockt wor­den. Mit dem Geld soll vor allem die Jugendarbeit der „Arche” geför­dert werden.

Profitieren aber sol­len auch die Tiere: Für die Ponys, die aus Altersgründen nicht mehr gerit­ten wer­den kön­nen, wur­den kleine Springhürden ange­schafft, damit sie in Bewegung blei­ben. Zudem kommt das Geld natür­lich auch der Futterbeschaffung zugute.

Foto: Stadt
Pony „Funny” ist mit sei­nen 33 Lebensjahren älteste Bewohnerin der „Arche Noah”. Hildegard Miedel (hin­ten Mitte) und ihr Sohn Rainer (hin­ten rechts) nah­men von den Personalratsvorsitzenden Ulrich Mombartz (links) und Michael Marschall die dies­jäh­rige Centspende ent­ge­gen. Das sym­bo­li­sche Centstück in Gold ist in jedem Jahr bei der Spendenübergabe dabei. Foto: Stadt

Es ist schön zu sehen, wenn unser Geld in kon­krete Anschaffungen fließt. So wird unmit­tel­bar sicht­bar, was unsere Spende bewirkt hat”, so Mombartz. „Auch war uns wich­tig, etwas für Jugendliche zu tun, die in der Arche Noah eine Anlaufstation und nütz­li­che Beschäftigung finden.”

Seit 1988 spen­den Mitarbeiter der Stadtverwaltung von ihrem Gehalt die Centbeträge hin­ter dem Komma für einen sozia­len Zweck in Meerbusch, den der Personalrat aus­wählt. Rund 80 Prozent der Belegschaft machen bei der Aktion mit. In den ver­gan­ge­nen Jahren ging das Geld unter ande­ren an die Hospizbewegung, an das AWO-​Mütterzentrum in Büderich, an das Blindenzentrum in Strümp, an den Meerbuscher Verein für Behinderte zur Anschaffung eines neuen Autos oder an das Jugendcafé „JuCa” in Osterath.

Wir sind stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen”, so Ulrich Mombartz. „Dieser kleine Verzicht tut dem Einzelnen nicht weh, kann aber ver­eint mit vie­len nütz­li­che Hilfe leis­ten.” Hildegard Miedel zeigte sich über­aus erfreut über die Spende aus der Stadtverwaltung. „Wir kön­nen das Geld gerade jetzt sehr gut gebrau­chen.” Im ver­gan­ge­nen Jahr hatte ein Brand beim Strohlieferanten der „Arche Noah” für einen Schlag ins Kontor gesorgt: Hildegard Miedel musste bei einem Bauern im Ruhrgebiet zu einem weit­aus höhe­ren Preis Stroh für ihre Tiere nachkaufen.

(3 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)