Rommerskirchen: Rettungswache – Gutachter soll den Bedarf klären

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Ein neu­tra­ler Gutachter soll die Notwendigkeit der Errichtung einer Rettungswache in Rommerskirchen beur­tei­len. Darauf haben sich die Verbände der Krankenkassen und die Kreisverwaltung verständigt. 

Das Votum des Gutachters soll für beide Seiten ver­bind­lich sein”, heißt es in einer Vorlage für den Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz, der sich im Kreishaus Grevenbroich mit der Umsetzung des Rettungsdienstbedarfsplans beschäf­tigte. Die Politiker unter Vorsitz von Bernd Ramakers nah­men die Angaben zustim­mend zur Kenntnis.

Die Verbände der Krankenkassen hat­ten das gesetz­lich erfor­der­li­che Einvernehmen zum Rettungswachenbau in Rommerskirchen bis­her nicht erteilt. Sie sind der Auffassung, „dass das Einsatzaufkommen und der Hilfsfrist-​Erreichungsgrad gegen die von Seiten des Kreises geplante Maßnahme spre­chen”. Zur Vermeidung wei­te­rer Auseinandersetzungen wurde der Gutachter bestellt.

In einem ers­ten Zwischenbericht, der bereits vor­liegt, kommt der Experte – basie­rend auf den Einsatzzeiten der Jahre 2013 und 2014 sowie die ers­ten Halbjahres 2015 – zu dem Schluss, „dass die Tendenz für die Errichtung einer Rettungswache in Rommerskirchen spre­che, die gegen­wär­ti­gen Einsatzdaten die geplante Maßnahme der­zeit aber nicht zulas­sen”, wie es in der Vorlage der Kreisverwaltung heißt.

In einer wei­te­ren Untersuchung in die­sem Frühjahr soll eine abschlie­ßende Stellungnahme erfol­gen. Der Bürgermeister von Rommerskirchen ist in das Verfahren eingebunden. 

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