Alkohol, Drogen und die Verkehrstüchtigkeit beein­träch­ti­gende Kostüme haben auch an Karneval hin­ter dem Steuer nichts zu suchen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Zu Beginn der hei­ßen Phase des Karnevals appel­liert der Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-​Kreis Neuss, Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, an alle Jecken, die auf das Autofahren nicht ver­zich­ten möch­ten oder kön­nen, weder sich noch andere durch alkohol- oder dro­gen­be­dingte Fahruntüchtigkeit zu gefährden.

Wer an Karneval „anstößt”, lässt das Auto bes­ser ste­hen. Die Polizei führt von Altweiber bis Aschermittwoch ver­stärkte Alkohol- und Drogenkontrollen im Kreisgebiet durch.

Die „ernüch­ternde” Bilanz aus dem ver­gan­ge­nen Jahr: Während der „tol­len Tage” 2015 kon­trol­lierte die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss mehr als 1000 Fahrzeugführer. In 460 Fällen wur­den Atemalkoholtests durch­ge­führt. Dabei stell­ten die Beamten 11 Autofahrer fest, die über dem erlaub­ten Promillewert lagen. Weitere fünf Fahrzeugführer stan­den unter Drogeneinfluss. Es ereig­ne­ten sich acht Verkehrsunfälle bei denen Alkohol im Spiel war. Dabei wur­den ein Verkehrsteilnehmer schwer und drei leicht ver­letzt.
Anstatt nach einer Trunkenheitsfahrt mona­te­lang auf öffent­li­che Verkehrsmittel ange­wie­sen zu sein, weil man sei­nen Führerschein abge­ben musste, sollte man zur Karnevalsfeier vor­aus­schau­end ein wenig mehr Geld für Bus, Bahn oder Taxi einplanen.

Auch nicht zu unter­schät­zen ist der „Restalkohol”, der nach einer lan­gen, feucht­fröh­li­chen Nacht vom Körper nicht voll­stän­dig abge­baut wurde. Schon bei 0,3 Promille erwar­tet einen Autofahrer eine Strafanzeige und der Entzug der Fahrerlaubnis, wenn Anzeichen von Fahruntüchtigkeit vor­lie­gen, man zum Beispiel einen Verkehrsunfall ver­ur­sacht. Der Konsum von Drogen, und die dar­aus resul­tie­rende Beeinträchtigung bei der Teilnahme am Straßenverkehr, kann noch lange nach dem Konsum im Blut nach­ge­wie­sen wer­den. Auch hier ist der Führerschein in Gefahr, es dro­hen hohe Bußgelder und eine Strafanzeige.

Ein Verwarnungsgeld kön­nen auch Kostüme, Masken und gefärb­ten Kontaktlinsen nach sich zie­hen, die den Fahrzeugführer in sei­ner Sicht oder sei­ner Hör- oder Bewegungsfähigkeit ein­schrän­ken. Wer sich hin­ter das Steuer setzt, muss gefähr­li­che Situationen unmit­tel­bar erken­nen und in der Folge schnell reagie­ren können.

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