Korschenbroich: Tatverdächtiger nach Brand fest­ge­nom­men – Stimmen hät­ten ihn zu der Tat getrieben

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich (ots) – Am Sonntag, dem 31.01.2016, um 16:57 Uhr berich­tete die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss über den Brand einer Reithalle an der Zollhausstraße.

Im Zuge der kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermittlungen ver­dich­te­ten sich schnell die Hinweise auf eine vor­sätz­li­che Brandlegung. Ein bis dato unbe­kann­ter Mann war auf den Bildern der hof­ei­ge­nen Videoüberwachung zu sehen, wie er an der Stelle, an der spä­ter das Feuer aus­brach, am Stroh zündelte.

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Fotos: Ffw Feuerwehr

Am Dienstag (02.02.), gegen 17:45 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis, dass Zeugen eine ver­däch­tige Person auf dem Gelände des Reithofes auf­ge­fal­len war und diese nun fest­ge­hal­ten werde. Die Streifenbeamten tra­fen am Einsatzort auf den auf­merk­sa­men Melder und einen 37-​jährigen Mann aus Mönchengladbach.

Seine Angaben vor Ort begrün­de­ten einen Tatverdacht hin­sicht­lich der Brandstiftung vom Sonntag. Die Polizisten nah­men ihn vor­läu­fig fest. In der poli­zei­li­chen Vernehmung gab der 37-​Jährige an, Stimmen hät­ten ihn zu der Tat getrie­ben. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung gegen den Mönchengladbacher dau­ern an.

Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vor­ge­führt. Eine einst­wei­lige Unterbringung in einem psych­ia­tri­schen Krankenhaus ist bean­tragt, da der 37-​Jährige zur Tatzeit nach einem vor­läu­fi­gen Gutachten eines psych­ia­tri­schen Sachverständigen zur Tatzeit schuld­un­fä­hig gewe­sen sein dürfte.

Der Brand ver­ur­sachte erheb­li­chen Sachschaden. Tiere oder Menschen wur­den glück­li­cher­weise nicht verletzt.

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