Jüchen: Bürgermeister infor­mierte über das Thema Flüchtlinge

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Weit über 100 inter­es­sierte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde konnte Bürgermeister Harald Zillikens in der ver­gan­ge­nen Woche im Ratssaal des Hauses Katz zur drit­ten Informationsveranstaltung zum Thema Flüchtlinge in der Gemeinde Jüchen begrüßen.

Zunächst gab der Jüchener Verwaltungschef umfang­rei­che Informationen zu den aktu­ell in Jüchen unter­ge­brach­ten 350 Personen, deren Altersstruktur sowie den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Nach sei­ner Einschätzung stellt sich die Gemeinde dar­auf ein, dass sich diese Zahl bis Ende 2016 auf über 700 Personen erhö­hen werde.

In Jüchen soll die Inanspruchnahme von Sportstätten zur Unterbringung von Flüchtlingen nach Möglichkeit auch wei­ter ver­mie­den wer­den. Ab Februar wer­den 24 Flüchtlinge im ehe­ma­li­gen Bürgerhaus in Priesterath unter­ge­bracht. In Bedburdyck wird der­zeit eine ehe­ma­lige Gaststätte für die Unterbringung von rund 30 Personen umgebaut.

Um Unterkünfte zu errich­ten, bzw. erwer­ben zu kön­nen, hat der Rat im Jahr 2016 ins­ge­samt 2,6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Der Bürgermeister appel­lierte erneut an alle Vermieter, der Kommune freie Wohnungen anzu­bie­ten um so die Gemeinde bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu unterstützen.

Die von der Gemeinde für das Land NRW betrie­bene Notunterkunft zur vor­über­ge­hen­den Unterbringung von Flüchtlingen an der Odenkirchener Straße soll auch nach Auslaufen des Vertrags mit dem Land als Puffer für Unterbringungen genutzt wer­den, bis geeig­ne­ter Wohnraum ver­füg­bar ist.

Im Anschluss ent­wi­ckelte sich eine leb­hafte Diskussion über zahl­rei­che Fragen, z.B. zur Finanzierung der Flüchtlingssituation oder zur Herausgabe von mehr­spra­chi­gem Informationsmaterial.

Ich freue mich, dass die Jüchener Bevölkerung so stark an dem Thema inter­es­siert ist und die ange­bo­te­nen Informationsveranstaltungen so rege besucht wer­den. Die kon­struk­tiv und sach­lich gestell­ten Fragen bele­gen dies“, so Harald Zillikens.

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