Rhein-​Kreis Neuss: Kreis will Integrationsplan für Flüchtlinge erarbeiten

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Angesichts zu erwar­ten­den, lang­fris­ti­gen Herausforderungen will Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke einen kom­mu­na­len Integrationsplan für Flüchtlinge erar­bei­ten las­sen und dafür eine fach­über­grei­fende „Arbeitsgruppe Integration” unter Leitung von Kreisdirektor Dirk Brügge einrichten.

Wir müs­sen Integrationshemmnisse wie man­gelnde Sprachkenntnisse, Abbruch von schu­li­scher und beruf­li­cher Ausbildung und Arbeitslosigkeit bei den Flüchtlingen mit Bleiberechtsperspektive früh­zei­tig bekämp­fen, sonst droht die Integration von vorn­her­ein zu schei­tern”, begrün­det Petrauschke die Maßnahme.

Keinen Zweifel lässt er daran, dass er auch von den Flüchtlingen selbst Anstrengungen und Willen zur Integration erwar­tet: „Integration ist kein frei­wil­li­ges Angebot, son­dern die Voraussetzung für die Teilhabe an Bildungs- und Erwerbschancen und am gesell­schaft­li­chen Leben in unse­rem Land.”

Die „Arbeitsgruppe Integration” soll einen Maßnahmenkatalog mit Handlungsfeldern erstel­len und die­sen mit den Städten und Gemeinden, Arbeitsagentur, IHK, Handwerkskammer und Verbänden abstim­men. Neben Themen wie Bildung und Arbeit sol­len auch Wohnen und kul­tu­relle Integration behan­delt werden.

Bereits am 12. Februar soll sich der Sozialausschuss des Kreistages mit dem Integrationsplan befassen. 

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