Neuss: Sanitäts‑, Rettungsdienst und Kindersammelstelle beim Kappessonntagszug 2016

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Mit der fünf­ten Jahreszeit hat wie­der ein Höhepunkt der Einsätze bei den Neusser Hilfsorganisationen begonnen. 

Neben vie­len Saalveranstaltungen sind Johanniter, Malteser und Deutsches Rotes Kreuz auch in die­sem Jahr beim fest­li­chen Höhepunkt in der Neusser Innenstadt im Einsatz und betreuen Gäste und Teilnehmer des när­ri­schen Kappessonntagszuges. Ihnen zur Seite ste­hen einige Helferinnen und Helfer des THW sowie die Notfallseelsorge.

In einer gemein­sa­men Besprechung haben die Hilfsorganisationen ihr Vorgehen und ihre an die­sem Tag spe­zi­ell vor­zu­hal­ten­den Ressourcen ver­ein­bart. Es wer­den für die­sen gro­ßen Karnevalseinsatz sechs rettungs- und fünf Krankenwagen bereit ste­hen. Daneben kom­men zwei Notärzte und bis zu zwei Motorräder zum Einsatz.

Neben die­sen direkt mobi­len Einsatzfahrzeugen ste­hen an meh­re­ren Punkten des Zuges Unfallhilfs-​Stellen bereit. Die zen­trale Einsatzleitung inkl. medi­zi­ni­scher Versorgungszelte bezieht ihre Station wie­der auf dem Freithof vor dem Neusser Zeughaus, von wo die Fahrzeuge und Hilfskräfte koor­di­niert von 11:00 bis ca. 19:00 Uhr ein­ge­setzt werden.

Alle Einsatzfahrzeuge sind wäh­rend des eigent­li­chen Umzuges stra­te­gisch über das Stadtgebiet ver­teilt, so dass sie sowohl inner­halb als auch außer­halb des Zugweges jede erdenk­li­che Einsatzstelle kurz­fris­tig errei­chen kön­nen. Zusätzlich sind im Bereich des Hauptstraßenzuges Erstversorgungstrupps unter­wegs, um in beson­ders fre­quen­tier­ten Bereichen auch schon Hilfe leis­ten zu kön­nen, bevor die Rettungsfahrzeuge die Notfallstelle erreichen.

In den Parallelstraßen kom­men vor allem die Einsatzmotorräder zum Zuge, da sie einige Passagen schnel­ler durch­que­ren kön­nen als die gro­ßen Rettungs- und Krankenwagen. Die vor­han­de­nen mobi­len Unfall-​Hilfsstellen bie­ten zudem die Möglichkeit der wet­ter­ge­schütz­ten Erstbehandlung.

Die zen­trale Einsatzleitung der Hilfsorganisationen, die im stän­di­gen Kontakt auch mit Zugleitung, Polizei und Karnevalsausschuss steht sowie die Kindersammelstelle sind erreich­bar unter 0163 – 6 83 99 43.

Eltern soll­ten sich die kar­ne­va­lis­ti­sche Kleidung ihrer Kinder genau anschauen, um eine mög­lichst prä­zise Beschreibung geben zu kön­nen, falls ein Kind im Trubel ver­lo­ren geht. Mit grö­ße­ren Kindern sollte ein Treffpunkt aus­ge­macht wer­den für den Fall, dass man sich im Getümmel aus den Augen ver­liert. In jedem Fall soll­ten die Kinder einen Zettel mit Name, Alter, Wohnort und evtl. Kontakttelefonnummer bei sich tra­gen, um im Falle eines auf­ge­fun­de­nen Kindes die Eltern mög­lichst schnell infor­mie­ren zu können.

Der Einsatz der Hilfsorganisationen wird gelei­tet von Peter Zimmermann von der Johanniter-​Unfall-​Hilfe, Stephan Schwind vom Deutschen Roten Kreuz und Tim Gladis vom Malteser Hilfsdienst.

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