Rhein-​Kreis Neuss: Schnelles Internet – Kreisdirektor Brügge bekam Förderbescheid von Minister Dobrindt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mit einer finan­zi­el­len Zusage kam jetzt Kreisdirektor Dirk Brügge aus Berlin zurück: Aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt nahm er einen Förderbescheid über
50 000 Euro entgegen. 

Mit dem Geld kann der Rhein-​Kreis Neuss Beratungsleistungen für schnel­les Internet bezah­len und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung sei­ner Projekte erstel­len. In einem zwei­ten Schritt will das Ministerium für Verkehr und digi­tale Infrastruktur Kommunen und Landkreise mit jeweils bis zu 15 Millionen Euro för­dern, um den Breitbandausbau zu realisieren.

Insgesamt neh­men wir 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Hand, um ganz Deutschland mit schnel­lem Internet zu ver­sor­gen. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nut­zen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine wei­ßen Flecken mehr gibt”, sagte Dobrindt bei der Übergabe des Förderbescheids. Kreisdirektor Brügge gab sei­ner Freude über den Zuschuss Ausdruck: „Beim digi­ta­len Wandel gilt es mit an der Spitze zu ste­hen, denn eine flä­chen­de­ckend schnelle Internetverbindung ist heute ein kla­rer Wettbewerbsvorteil für unsere Region und ihre Unternehmen.”

Der Rhein-​Kreis Neuss möchte mit­tel­fris­tig eine flä­chen­de­ckende Internetverbindung über Glasfasernetze mit einer Übertragungsrate von 100 Megabit/​Sekunde in jeden Haushalt und in jeden Betrieb errei­chen. Der Kreis koor­di­niert hierzu die Gespräche mit allen Städten und Gemeinden und drückt aufs Tempo. 

Die Versorgung stellt sich bis­her in den Städten und Gemeinden an Rhein, Erft und Gillbach unter­schied­lich dar. So sind vor allem die grö­ße­ren Ortszentren bereits rela­tiv gut mit schnel­lem Internet aus­ge­rüs­tet. In den Dörfern und Randlagen stellt sich die Lage jedoch als pro­ble­ma­tisch dar. Gleiches gilt in vie­len Gewerbegebieten, da die Zahl der Kunden pro Flächeneinheit dort gerin­ger als in Wohngebieten ist und sol­che Areale für die Anbieter weni­ger attrak­tiv für den Netzausbau sind.

Seit Beginn des Bundesprogramms im November konn­ten bereits 78 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland posi­tiv beschie­den wer­den. Täglich kom­men neue hinzu. Durch die Förderung sol­len unter­ver­sorgte Gebiete einen Netzzugang von min­des­tens 50 Megabit/​Sekunde erhal­ten. Der Netzausbau wird tech­no­lo­gie­neu­tral bezu­schusst. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwen­dungs­fä­hi­gen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen etwa der Länder kom­bi­nier­bar ist, kann der Eigenanteil der Kommunen bis auf zehn Prozent redu­ziert werden. 

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