Neuss: „Mentorenschulung“ für Studierenden an der Fachschule für Sozialpädagogik im Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Eines der wich­tigs­ten Qualitätsmerkmale von LeseMentor Neuss ist die ein­füh­rende Schulung für die ehren­amt­lich täti­gen Mentorinnen und Mentoren. Aber was heißt das genau? 

Wie muss man sich die ehren­amt­li­che Förderung der Sprach- und Lesekompetenz vor­stel­len? Zum ers­ten Mal kamen Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik im Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss in den Genuss einer „Mentorenschulung“ – Ziel war es, dass die ange­hen­den Erzieherinnen und Erzieher ihr Handlungsrepertoire sehr gezielt erwei­tern und ler­nen, ein mitt­ler­weile bewähr­tes Förderinstrument in ihrer Arbeit einzusetzen.

Foto: © LeseMentor Neuss
Foto: © LeseMentor Neuss

27 ange­hende Erzieherinnen und Erzieher nah­men in der letz­ten Woche an einer „Mentorenschulung“ teil. Dieses außer­ge­wöhn­li­che Angebot kam auf Initiative des Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss zustande. „Unsere Studierenden sind durch Praktika sen­si­bi­li­siert für die Bedeutung der Sprach- und damit auch Leseförderung in den sozi­al­päd­ago­gi­schen Einrichtungen“, begrün­det Birgit Karnbach, Lehrerin am Berufskolleg, die Initiative, „Für sie ist es sehr hilf­reich, sich mit einem bereits bewähr­ten Förderungsinstrument aus­ein­an­der­zu­set­zen und Ideen für ihre prak­ti­sche Arbeit mitzunehmen.“

Unter der bewähr­ten Leitung von Walburga Riepen, die seit vie­len Jahren unter ande­rem in Neuss und Köln Ehrenamtler schult, erhiel­ten die Studierenden viele Impulse und Anregungen. „Mir war es vor allem wich­tig, im Rahmen der Schulung an die Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzu­knüp­fen“, erläu­tert Frau Riepen.

LeseMentor Neuss setzt damit neue Akzente: Sprach- und Leseförderung erhält eine beson­dere Beachtung und Wertschätzung inner­halb der Ausbildung von päd­ago­gi­schem Personal – pra­xis­ori­en­tiert und fun­diert durch die jah­re­lange Erfahrung, die LeseMentor in vie­len deut­schen Städten durch die Arbeit mit Kindern gesam­melt hat.

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