Dormagen: Integrationsrat ver­ur­teilt Straftaten in Köln

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mit den Ereignissen der Silvesternacht in Köln beschäf­tigte sich der Integrationsrat der Stadt Dormagen bei sei­nem jüngs­ten Infotreffen. 

Einhellig ver­ur­teil­ten die Mitglieder die sexu­el­len Straftaten, die von Asylbewerbern aus ara­bi­schen Herkunftsländern ver­übt wur­den. „Wir sind ent­setzt und betrof­fen von die­sen Geschehnissen. Eine umfas­sende Aufklärung ist hier erfor­der­lich“, so der Vorsitzende Mehmet Güneysu.

Die Straftaten in Köln und ande­ren Städten dürf­ten jedoch nicht zu einer pau­scha­len Vorverurteilung von Flüchtlingen füh­ren. „Dem Lagebericht des Bundeskriminalamtes zufolge bege­hen Flüchtlinge nicht mehr Straftaten als Deutsche. Der Anteil der Sexualstraftaten lag danach im vori­gen Jahr unter einem Prozent“, so Güneysu.

Besorgt sei der Integrationsrat dar­über, dass die Ereignisse der Silvesternacht von rechts­ex­tre­men Kreisen instru­men­ta­li­siert wür­den, um frem­den­feind­li­che Stimmungen zu schü­ren. „Wir brau­chen ver­bes­serte Schutzkonzepte, um Frauen jeg­li­cher Herkunft vor sexu­el­ler Gewalt zu bewah­ren“, erklärt Güneysu.

Ein wich­tige Voraussetzung dafür ist, die Stellung der Frau zu stär­ken und die Gleichberechtigung zu för­dern. Dafür setzt sich auch der Integrationsrat ein.“

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