Dormagen: Einigung mit Covestro – Stadt will Bayer-​Wohnheim wei­ter nutzen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen kann das ehe­ma­lige Bayer-​Wohnheim C 29 vor­aus­sicht­lich wei­ter zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. 

Mit der Firma Covestro als Eigentümer des Gebäudes sind wir uns nach kon­struk­ti­ven Gesprächen einig, den Mietvertrag für ein Jahr zu ver­län­gern – dies aller­dings letzt­ma­lig“, infor­miert Bürgermeister Erik Lierenfeld. Er spricht von einer „guten Nachricht“ für die Stadt.

Denn ansons­ten wür­den wir ver­mut­lich schon in Kürze in die Situation kom­men, eine wei­tere Turnhalle bele­gen zu müs­sen, weil uns Wohnraum für Flüchtlinge fehlt“, so Lierenfeld.

Seit September 2015 wird das ehe­ma­lige Wohnheim C 29 als Landesnotunterkunft genutzt. In dem neun­ge­schos­si­gen Hochhaus kön­nen bis zu 200 Menschen unter­kom­men. Nachdem das Gebäude jah­re­lang leer­ge­stan­den hatte, ließ die Stadt es im Einverständnis mit dem Eigentümer im Eiltempo wie­der herrichten.

Das Land Nordrhein-​Westfalen hat nach dem Bau wei­te­rer Aufnahmeeinrichtungen ange­kün­digt, die Zahl der Notunterkünfte in den Kommunen zu sen­ken. „Trotzdem sind wir auf das Wohnheim drin­gend ange­wie­sen, um hier kom­mu­nal zuge­wie­sene Flüchtlinge unterzubringen.

Die weg­fal­len­den Notplätze des Landes muss die Stadt in glei­cher Anzahl für fest zuge­wie­sene Flüchtlinge erset­zen“, erläu­tert Lierenfeld. „Umso mehr dan­ken wir der Firma Covestro für die Bereitschaft, ihr Gebäude wei­ter zur Verfügung zu stellen.“

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