Taschendieb ver­lässt IC mit Diebesgut – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest

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Dortmund, Grevenbroich (ots) – Vermutlich die Unaufmerksamkeit eines 40-​jährigen Reisenden begüns­tigte den Diebstahl sei­nes rund 1.100,- Euro teu­ren MacBooks. 

Einsatzkräfte der Bundespolizei stell­ten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Tatverdächtigen samt Diebesgut.

Gegen 03:45 Uhr pos­tier­ten sich Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Bahnsteig zu Gleis 10. In jüngs­ter Vergangenheit kam es dort mehr­fach zu dreis­ten Diebstählen im Intercityexpress 2020.

Der Erfolg gab den Beamten schließ­lich Recht. Ein 19-​jähriger Algerier ver­ließ den Zug. Als er einen uni­for­mier­ten Bundespolizisten bemerkte, ver­suchte er abrupt seine Richtung zu ändern. Noch bevor er den Dortmunder Hauptbahnhof ver­las­sen konnte, wurde er über­prüft. Eine Durchsuchung des Mannes brachte ein hoch­wer­ti­ges MacBook, sowie Bargeld in US-​Amerikanischer und Schweizer Währung zum Vorschein.

Durch Bahnmitarbeiter wurde ein Ausruf im IC ver­an­lasst, auf den sich dann ein 40-​jähriger Mann aus Münster bei der Bundespolizei mel­dete. Dieser erklärte, dass er beim Halt des Zuges in Düsseldorf, sein MacBook das letzte Mal gese­hen hatte.

Der Taschendieb, der bereits wegen mehr­fa­cher Diebstahls- und Betrugsdelikte poli­zei­lich in Erscheinung getre­ten war, erklärte, dass ihm ein Unbekannter das hoch­wer­tige Notebook, im Zug, geschenkt habe. Die Schutzbehauptung konnte die Einsatzkräfte jedoch nicht beeindrucken.

Weil seine Aufenthaltsgestattung bereits im Dezember 2015 abge­lau­fen war und er sich trotz zuge­wie­se­nem Wohnort in Grevenbroich, dort nach­weis­lich nie auf­hielt, wurde er in Gewahrsam genom­men und wird heute dem zustän­di­gen Haftrichter vorgeführt.

Die Bundespolizei lei­tete gegen den 19-​Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbs­mä­ßi­gen Diebstahls ein.

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