Meerbusch: Ratsfraktion Aktive Bürger Meerbusch unter­stüt­zen Bürgerinitiative Oststraße

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Meerbusch – Wie wur­den Städte, was sie heute sind? Wie schaf­fen sie Lebensqualität? Welche Herausforderungen birgt die Zukunft? 

Zu die­ser Thematik äußerte sich der Fraktionsvorsitzenden der Aktive Bürger Meerbusch, Christian Staudinger-​Napp wie folgt:

Die städ­te­bau­li­che Planung in Meerbusch wurde seit Jahren in Meerbusch ver­nach­läs­sigt, bzw. sei­tens der Mehrheitsfraktion der CDU und der Stadtverwaltung stief­müt­ter­lich behandelt.

Städtebau heißt heute: Stadtentwicklung, Stadterneuerung und Stadtumbau. Die Stadtentwicklung stärkt die Städte als Wohn‑, Wirtschafts- und Innovationsstandort. Stadterneuerung ver­sucht, bau­li­che Missstände zu besei­ti­gen, bestehende Gebäude zu moder­ni­sie­ren und zu erhalten. 

Weder bei den Themen Neugestaltung Dr. Franz-​Schütz-​Platz, Umbau Oststraße oder Standortsuche Hallenbad in Büderich konnte die Verwaltung über­zeu­gende Konzepte vorlegen. 

Eine Sanierung oder sogar ein Neubau vom Hallenbad in der nun vor­ge­se­he­nen Form und dazu auf einem der erst­klas­si­gen und für den Wohnungsbau geeig­ne­ten Grundstücke der Stadt, kann nicht befür­wor­tet wer­den. Mit einem Verkauf des Geländes hätte die Stadt an zen­tra­ler Stelle städ­te­bau­lich auf­ge­wer­tet wer­den kön­nen. Auch an eine Option für alters­ge­rech­tes Wohnen in zen­trums­na­her Lage wäre zu den­ken gewe­sen. Nun bleibt es wie­der ein­mal – wie so oft – bei einer ver­pass­ten Chance!

Wie aber funk­tio­niert eine Stadt – und wo tut sie es nicht? Was sollte ver­bes­sert wer­den? Welche Interessen, alter­na­ti­ven Planungen, Rechtsfragen sind im Spiel? Und wie wird das Ganze finan­ziert? Auch Mobilität, Freizeitwert, die Aufenthaltsqualität öffent­li­cher Räume und die Stadtgestalt wer­den immer wichtiger.

Aus den hier genann­ten Gründen ist es am Beispiel Oststraße sei­tens der Ratsfraktion Aktive Bürger Meerbusch wich­ti­ger denn je die Bürger in die ent­schei­den­den Planungsprozesse so wie früh wie mög­lich einzubeziehen.

Wenn die Bürgerschaft schon den Hauptteil ent­spre­chen­der Um,- und Ausbauarbeiten zu bezah­len hat, dann muss ohne wenn und aber auch dafür gesorgt wer­den, dass die berech­tig­ten Wünsche und Anregungen der Anwohnerschaft auch berück­sich­tigt und umge­setzt werden.

Wir unter­stüt­zen aus­drück­lich die Bürgerinitiative Oststraße und schla­gen des­halb einen gemein­sa­men Workshop zwi­schen Anwohnern und Stadtverwaltung vor, um die bes­ten Ergebnisse für die Anwohnerschaft zu gewährleisten.

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