Kaarst: Amprion – Baugrunduntersuchungen auf der „Dreiecksfläche“

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Zur wei­te­ren Detailplanung der Konverteranlage für die Gleichstromverbindung Ultranet lässt Amprion ab heute den Boden auf der Kaarster „Dreiecksfläche“ am Broicher Feld untersuchen.

Die Baugrundsondierung dient dazu, die Planung der Konverterstation auf die Eigenschaften des Bodens abzu­stim­men. Die Untersuchungen wer­den von der Firma CDM Smith Consult GmbH im Auftrag von Amprion durch­ge­führt. Die Arbeiten begin­nen am 13. Januar und dau­ern vor­aus­sicht­lich zwei Wochen.

Nach der stand­ortu­n­ab­hän­gi­gen Beauftragung der Anlage Ende Oktober 2015 läuft nun die so genannte Engineeringphase. Innerhalb etwa eines Jahres erfolgt wäh­rend­des­sen die Detailplanung zur Technik und Architektur der Anlage.

Grafik: Amprion
Grafik: Amprion

Standortfavorit Kaarster „Dreiecksfläche“

Amprion hatte die „Dreiecksfläche“ im Dezember 2014 nach einem mehr­stu­fi­gen Suchverfahren als sei­nen Standortfavoriten für den nörd­li­chen Konverter der Gleichstromverbindung Ultranet benannt. Im Vergleich zu allen ande­ren unter­such­ten Flächen weist die „Dreiecksfläche“ den größ­ten Abstand zur geschlos­se­nen Wohnbebauung auf. Amprion hat alle Grundstücke der Fläche bereits im Jahr 2015 gekauft.

Die Nutzung der Dreiecksfläche für den Bau des Konverters hängt von der Lösung des Konflikts mit der bestehen­den regio­nal­pla­ne­ri­schen Ausweisung als „Bereich für die Sicherung und den Abbau ober­flä­chen­na­her Bodenschätze“ (BSAB) ab.

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