Grevenbroich: Brand in Kapellen – Dachstuhl einsturzgefährdet

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Gegen 10.30 Uhr, am Samstag dem 09.01.2016, musste die Feuerwehr am Samstag zu einem Dachstuhlbrand nach Kapellen aus­rü­cken. Dort brannte das Dach eines Mehrfamilienhauses.

65 Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich rück­ten nach Kapellen aus. Der Einsatz dau­erte bis in die Abendstunden. Personen wur­den nicht ver­letzt. „Bei Eintreffen stand nicht fest, ob sich noch Menschen in dem Gebäude befin­den“, schil­dert Einsatzleiter Udo Lennartz die Situation.

Die Feuerwehr durch­suchte das Gebäude mit meh­re­ren Trupps unter Atemschutz. Parallel dazu begann der Löschangriff von der Rückseite des Gebäudes aus. „Im Haus waren keine Personen mehr. Die Flammen droh­ten auf ein Nachbarhaus über­zu­grei­fen. Dies konn­ten wir ver­hin­dern“, sagt Lennartz.

Trotz des Einsatzes konnte nicht ver­hin­dert wer­den, dass der Dachstuhl kom­plett aus­brannte. Da Haus ist zunächst unbe­wohn­bar. 11 Bewohner konn­ten bei Verwandten unter­kom­men. Sechs Einheiten, der Kreisbrandmeister und ein Teleskopmast der Feuerwehr Neuss waren bis zum frü­hen Abend im Einsatz. Eine wei­tere Einheit stellte den Grundschutz auf der Hauptwache sicher.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei beschlag­nahmte das Gebäude. Am Montag will die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf­neh­men. An dem Haus fan­den zuvor Dachdeckerarbeiten statt. Ob diese zum Brand geführt haben, wird von der Polizei geprüft. Fotos(4): FW Grevenbroich

Polizeibericht

Grevenbroich-​Kapellen (ots) – Am Samstag, den 09.01.2016, gegen 10:35 Uhr, wurde auf der Friedrichstraße ein Dachstuhlbrand gemeldet.

Beim Eintreffen der ers­ten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in vol­ler Ausdehnung. Die Bewohner hat­ten das Haus glück­li­cher­weise bereits unver­letzt ver­las­sen kön­nen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine angren­zen­des Einfamilienhaus verhindern.

Ein gepark­ter PKW musste durch ein Abschleppunternehmen ver­setzt wer­den, da die Löscharbeiten durch die­sen behin­dert wur­den. Es ent­stand erheb­li­cher Sachschaden, das betrof­fene Haus kann zunächst nicht wei­ter bewohnt wer­den, da der Dachstuhl ein­sturz­ge­fähr­det ist. Die Ermittlungen zur Brandursache dau­ern an.

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