Grevenbroich: Brand in Kapellen – Dachstuhl ein­sturz­ge­fähr­det

Grevenbroich – Gegen 10.30 Uhr, am Samstag dem 09.01.2016, musste die Feuerwehr am Samstag zu einem Dachstuhlbrand nach Kapellen ausrücken. Dort brannte das Dach eines Mehrfamilienhauses.

65 Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich rückten nach Kapellen aus. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden. Personen wurden nicht verletzt. „Bei Eintreffen stand nicht fest, ob sich noch Menschen in dem Gebäude befinden“, schildert Einsatzleiter Udo Lennartz die Situation.

Die Feuerwehr durchsuchte das Gebäude mit mehreren Trupps unter Atemschutz. Parallel dazu begann der Löschangriff von der Rückseite des Gebäudes aus. „Im Haus waren keine Personen mehr. Die Flammen drohten auf ein Nachbarhaus überzugreifen. Dies konnten wir verhindern“, sagt Lennartz.

Trotz des Einsatzes konnte nicht verhindert werden, dass der Dachstuhl komplett ausbrannte. Da Haus ist zunächst unbewohnbar. 11 Bewohner konnten bei Verwandten unterkommen. Sechs Einheiten, der Kreisbrandmeister und ein Teleskopmast der Feuerwehr Neuss waren bis zum frühen Abend im Einsatz. Eine weitere Einheit stellte den Grundschutz auf der Hauptwache sicher.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei beschlagnahmte das Gebäude. Am Montag will die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen. An dem Haus fanden zuvor Dachdeckerarbeiten statt. Ob diese zum Brand geführt haben, wird von der Polizei geprüft. Fotos(4): FW Grevenbroich

Polizeibericht

Grevenbroich-Kapellen (ots) - Am Samstag, den 09.01.2016, gegen 10:35 Uhr, wurde auf der Friedrichstraße ein Dachstuhlbrand gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung. Die Bewohner hatten das Haus glücklicherweise bereits unverletzt verlassen können. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine angrenzendes Einfamilienhaus verhindern.

Ein geparkter PKW musste durch ein Abschleppunternehmen versetzt werden, da die Löscharbeiten durch diesen behindert wurden. Es entstand erheblicher Sachschaden, das betroffene Haus kann zunächst nicht weiter bewohnt werden, da der Dachstuhl einsturzgefährdet ist. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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