Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt Bund – Mehr als 600 Flüchtlinge wer­den im Kreishaus registriert

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt in die­ser und in der nächs­ten Woche die Bundesbehörden bei der Bearbeitung von Asylverfahren. 

Um die Verfahren zu beschleu­ni­gen, hat Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kurz­fris­tig Räumlichkeiten des Kreises zur Verfügung gestellt. 

So kom­men in die­sen Tagen ins­ge­samt mehr als 600 Flüchtlinge aus Aufnahmeeinrichtungen in Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch und Rommerskirchen in die Sitzungsräume im Grevenbroicher Kreishaus. Beamte des Zolls neh­men dort die Daten der Asylsuchenden auf, die dann an die BAMF-​Außenstelle in Düsseldorf wei­ter­ge­lei­tet werden. 

Wir wis­sen, dass die zustän­di­gen Bundesbehörden zur­zeit bei den Asylverfahren vor gro­ßen orga­ni­sa­to­ri­schen Problemen ste­hen”, so Kreisdirektor Dirk Brügge als Leiter des Flüchtlingsstabs beim Rhein-​Kreis Neuss. „Durch diese unbü­ro­kra­ti­sche Zusammenarbeit kön­nen die Asylsuchenden bei uns im Rhein-​Kreis Neuss und nicht – wie eigent­lich vor­ge­se­hen – in Düsseldorf regis­triert wer­den. Sie kön­nen auf diese Weise schnel­ler ihren Antrag stellen.”

Sobald der Antrag gestellt wurde, prüft das BAMF nach dem so genann­ten Dublin-​Verfahren die Zuständigkeit. Im Anschluss daran fin­det die Anhörung statt, bevor schließ­lich die Entscheidung über den Antrag fällt. Die Bund hat im letz­ten Jahr ein Gesetz zur Beschleunigung von Asylverfahren beschlos­sen und will damit die Dauer der Verfahren auf durch­schnitt­lich drei Monate verkürzen. 

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