Jüchen: Arbeiten am alten Friedhof in Hochneukirch sind gestartet

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Mit den Arbeiten am alten Friedhof in Hochneukirch zwi­schen der Weidenstraße und der Bärenstraße wurde nun begonnen. 

Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes Hochneukirch hatte das Projekt eine mitt­lere Prioritätsstufe erhalten.

Fotos(2): Gemeinde
Fotos(2): Gemeinde

In Zusammenarbeit mit dem Leiter des Parks von Schloss Dyck, Berthold Holzhöfer, wurde ein Entwurf zur Neugestaltung der gesam­ten Fläche erstellt. Ökologische Aspekte ste­hen dabei ebenso im Vordergrund wie eine mög­lichst pfle­ge­leichte Bepflanzung. Prägende Elemente blei­ben die zahl­rei­chen Altbäume, sofern sie nicht auf­grund feh­len­der Stand- und Bruchsicherheit oder äußerst begrenz­ter Lebenserwartung gefällt wer­den müs­sen. In Teilbereichen soll bewusst ein leicht ver­wil­der­ter Charakter erhal­ten blei­ben. Sitzmöglichkeiten wer­den spä­ter an mar­kan­ten Punkten angeboten.

Der Rat der Gemeinde hat nach Vorberatung im Planungsausschuss der Neugestaltung im Rahmen der Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes Hochneukirch und Hackhausen in sei­ner Sitzung Anfang Oktober 2015 zuge­stimmt. Ausgeführt wird das Projekt suk­zes­sive in jewei­li­gen Teilabschnitten über einen Zeitraum von 2 Jahren.

2016-01-08_Jue_Alter-Friedhof_04Das Ziel der Umgestaltung ist die Schaffung einer park­ähn­li­chen Grünanlage mit ver­schie­de­nen attrak­ti­ven gärt­ne­ri­schen Themenarealen. Mit den nun begon­ne­nen Räumungs- und Rodungsarbeiten schafft der Baubetriebshof die Grundlage für Neuanpflanzungen und Einsaaten. Diese Arbeiten sind erfor­der­lich, da auf der Gesamtfläche viel Unrat lagerte, Brombeer- und Brennesselwuchs sich aus­ge­brei­tet hat­ten und einige Altbäume nicht mehr bruch­si­cher sind. Die Gemeinde wird das gesamte Areal schritt­weise bis Ende 2017 mit einer viel­sei­ti­gen, anspre­chen­den und öko­lo­gisch wert­vol­len Bepflanzung versehen.

Die Fläche umfasst ca. 8.500 m² und ist in Themenareale gegliedert:

  • Rosengarten mit Rosenbögen
  • Gräserinseln
  • Naturspielraum mit Kletterbäumen für Kinder
  • Staudengarten
  • Beerenobststräucher
  • Trockenmauer
  • Der Garten im Klimawandel“ – Wärme lie­bende Stauden u. Gehölze, Trockenrasen-
  • Ziergehölze für den Halbschatten
  • Rasen mit Frühjahrsblühern
  • Stahlpergola mit diver­sen Kletterpflanzen

Durch die Umgestaltung und die Schaffung eines attrak­ti­ven Grünbereichs wird die Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger deut­lich ver­bes­sert. Der Besucher des Parks erhält als Nebeneffekt auch Anregungen für die eigene Gartengestaltung“, so Bürgermeister Harald Zillikens.

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