Neuss: Bewohner musste mit Zwang aus bren­nen­der Wohnung geret­tet wer­den – Haftrichter

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Weißenberg (ots) – Am Silvesterabend kam es gegen 21.42 Uhr aus bis­lang unge­klär­ter Ursache in einem Reihenhaus auf der Straße Am Hohen Weg zu einem Brand. 

Bei Eintreffen der Polizei schlu­gen Flammen und star­ker Rauch aus den Fenstern einer Wohnung in der zwei­ten Etage. Die Feuerwehr hatte schon von außen mit dem Löschen des Brandes begonnen.

Im Hausflur vor der Wohnung tra­fen die Polizeibeamten auf Rettungskräfte der Feuerwehr, die dort ver­such­ten den Wohnungsinhaber aus dem Gefahrenbereich des Brandes her­aus­zu­brin­gen. Dieser klam­merte sich immer wie­der krampf­haft an das Treppengeländer. Ihm muss­ten schließ­lich Handfesseln ange­legt wer­den, um ihn aus dem Haus herauszuholen.

Im Rettungswagen, auf der Fahrt ins Krankenhaus und auch noch im Krankenhaus leis­tete er Widerstand. Er trat u.a. um sich und ver­suchte zu bei­ßen. Zudem bespuckte und belei­digte er die Polizeibeamten, Rettungskräfte und Krankenhausbeschäftigten. Nach ärzt­li­cher Untersuchung im Krankenhaus wurde er in das Neusser Polizeigewahrsam ein­ge­lie­fert. Da er noch einen offe­nen Haftbefehl wegen Widerstand hatte, wurde er am Neujahrsmorgen dem Haftrichter vorgeführt.

Beim Wohnungsbrand ent­stand Gebäudeschaden. Die Wohnung ist nicht mehr bewohn­bar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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