Online-​Bürgerinformationsdienst Braunkohle gestartet

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Robert Schilken, Herausgeber



Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:
Die Braunkohletagebaue und die mit den Änderungen der Grundwasserstände ver­bun­de­nen Auswirkungen sind bei den Bewohnern des Rheinischen Reviers ein oft nach­ge­frag­tes Thema. 

Besonders Grundeigentümer und Kommunen haben das Bedürfnis, sich vor allem über Bodenbewegungen und Grundwasserverhältnisse im Umfeld der Tagebaue zu infor­mie­ren, um ein­schät­zen zu kön­nen, ob dar­aus Schäden ent­stan­den sind oder noch ent­ste­hen kön­nen. Daher hat das für den Bergbau zustän­dige Wirtschaftsministerium einen Online-​Informations­dienst gestar­tet.
 
Auf den Internetseiten fin­den Interessierte grund­le­gende Informationen zu Bodenbewegungen, Grundwasserständen und zur Geologie und Tektonik sowie Links zu bereits bestehen­den Informationsplattformen, über die Daten abge­ru­fen oder ange­for­dert wer­den kön­nen. Zwar gehen Bergbauunternehmen jeder ein­ge­hen­den Schadensmeldung nach, unab­hän­gig davon, ob die Betroffenen eine berg­bau­li­che Ursache nachweisen.

Mit dem Informationsdienst will das Wirtschaftsministerium die Ausgangsposition der Bürgerinnen und Bürger bei der Prüfung und Geltendmachung von Bergschadensersatzansprüchen aber wei­ter ver­bes­sern.
 
Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte: „Wir haben mit den Bergbauunternehmen eine Vereinbarung getrof­fen über neue Ansätze für noch mehr Transparenz und einen fai­ren Ausgleich der Interessen der Betroffenen und der Bergbauunternehmen. Mit dem Bürgerinformationsdienst set­zen wir einen wei­te­ren Baustein die­ser Vereinbarung um. Unser Ziel ist es, Augenhöhe zwi­schen Schadensbetroffenen und Unternehmen zu schaf­fen.“
 
Der kos­ten­lose Informationsdienst soll abhän­gig von den gesam­mel­ten Erfahrungen stu­fen­weise wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.
 
Die Webseite errei­chen Sie unter: www​.bid​-braun​kohle​.nrw​.de.

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