Rommerskirchen: Zwei Überfälle am Rommerskirchener Bahnhof – Gleiche Tatverdächtige

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Rommerskirchen (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss - Raubüberfälle am Rommerskirchener Bahnhof.

Mit unseren Pressemitteilungen vom 20.12. und 21.12.2015 berichteten wir über Raubüberfälle am Rommerskirchener Bahnhof. Am vergangenen Freitag (18.12.) befanden sich zwei Zuwanderer im Regionalexpress von Köln nach Mönchengladbach.

Bereits im Zug kam es zu verbalen Auseinandersetzungen mit zwei seinerzeit unbekannten Männern. Nach dem Aussteigen in Rommerskirchen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, die seitens der Unbekannten mit Faustschlägen und Kopftritten geführt wurden. Den am Boden liegenden Geschädigten wurden verschiedene Gegenstände entwendet.

Als andere Fahrgäste dann versuchten, die Täter von Ihrem tun abzuhalten, flüchteten diese mit dem Diebesgut. Die Verletzungen der Opfer mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Am frühen Montag (21.12.) erhielt die Polizei gegen 00.50 Uhr Kenntnis von einem erneuten Überfall am Rommerskirchener Bahnhof. Ein 24 Jahre alter Zuwanderer war auf dem Weg zu seiner Frau, die in einer Unterkunft in Niederaußem untergebracht ist. Nach dem Aussteigen wurde er vor dem Bahnhof überfallen und von zwei Tätern mit Gewaltanwendung und Todesdrohungen beraubt. Beute der Räuber war Bargeld und zwei Mobiltelefone.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten bereits am Montag (21.12.) auf die Spur möglicher Tatverdächtiger. In einer Unterkunft in Frixheim sollten sich zur Mittagszeit Zuwanderer aufhalten, die dort nicht hingehörten. Als die Polizei erschien, um Gemeindemitarbeiter zu unterstützen, berichtete man den Beamten von Personen, die sich einer Kontrolle entziehen wollten und in ein Zimmer geflüchtet waren.

Die Polizei öffnete das Zimmer und nahm zwei Männer im Alter von 17 und 32 Jahren vorläufig fest, weil bei der Durchsuchung Gegenstände, u. a. entwendete Mobiltelefone, sichergestellt werden konnten, die aus den oben geschilderten Überfällen stammen. In den Räumen wurden weitere Gegenstände gefunden, die aus Straftaten stammen könnten. Diesbezügliche Ermittlungen dauern an.

Der Verdacht gegen die vorläufig Festgenommenen konnte zwischenzeitlich durch Zeugenaussagen und Aussagen der Geschädigten erhärtet werden. Beide Festgenommene bestreiten die Tat bzw. äußern sich nicht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach werden beide Zuwanderer heute (22.12.) einem Haftrichter vorgeführt.

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