Rommerskirchen: Zwei Überfälle am Rommerskirchener Bahnhof – Gleiche Tatverdächtige

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss – Raubüberfälle am Rommerskirchener Bahnhof.

Mit unse­ren Pressemitteilungen vom 20.12. und 21.12.2015 berich­te­ten wir über Raubüberfälle am Rommerskirchener Bahnhof. Am ver­gan­ge­nen Freitag (18.12.) befan­den sich zwei Zuwanderer im Regionalexpress von Köln nach Mönchengladbach.

Bereits im Zug kam es zu ver­ba­len Auseinandersetzungen mit zwei sei­ner­zeit unbe­kann­ten Männern. Nach dem Aussteigen in Rommerskirchen kam es zu einer kör­per­li­chen Auseinandersetzung, die sei­tens der Unbekannten mit Faustschlägen und Kopftritten geführt wur­den. Den am Boden lie­gen­den Geschädigten wur­den ver­schie­dene Gegenstände entwendet.

Als andere Fahrgäste dann ver­such­ten, die Täter von Ihrem tun abzu­hal­ten, flüch­te­ten diese mit dem Diebesgut. Die Verletzungen der Opfer muss­ten in einem Krankenhaus behan­delt werden.

Am frü­hen Montag (21.12.) erhielt die Polizei gegen 00.50 Uhr Kenntnis von einem erneu­ten Überfall am Rommerskirchener Bahnhof. Ein 24 Jahre alter Zuwanderer war auf dem Weg zu sei­ner Frau, die in einer Unterkunft in Niederaußem unter­ge­bracht ist. Nach dem Aussteigen wurde er vor dem Bahnhof über­fal­len und von zwei Tätern mit Gewaltanwendung und Todesdrohungen beraubt. Beute der Räuber war Bargeld und zwei Mobiltelefone.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führ­ten bereits am Montag (21.12.) auf die Spur mög­li­cher Tatverdächtiger. In einer Unterkunft in Frixheim soll­ten sich zur Mittagszeit Zuwanderer auf­hal­ten, die dort nicht hin­ge­hör­ten. Als die Polizei erschien, um Gemeindemitarbeiter zu unter­stüt­zen, berich­tete man den Beamten von Personen, die sich einer Kontrolle ent­zie­hen woll­ten und in ein Zimmer geflüch­tet waren.

Die Polizei öff­nete das Zimmer und nahm zwei Männer im Alter von 17 und 32 Jahren vor­läu­fig fest, weil bei der Durchsuchung Gegenstände, u. a. ent­wen­dete Mobiltelefone, sicher­ge­stellt wer­den konn­ten, die aus den oben geschil­der­ten Überfällen stam­men. In den Räumen wur­den wei­tere Gegenstände gefun­den, die aus Straftaten stam­men könn­ten. Diesbezügliche Ermittlungen dau­ern an.

Der Verdacht gegen die vor­läu­fig Festgenommenen konnte zwi­schen­zeit­lich durch Zeugenaussagen und Aussagen der Geschädigten erhär­tet wer­den. Beide Festgenommene bestrei­ten die Tat bzw. äußern sich nicht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wer­den beide Zuwanderer heute (22.12.) einem Haftrichter vorgeführt.

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