Neuss: Einbrüche in Weckhoven und Gnadental – Polizei warnt vor dem Ankauf mög­li­chen Diebesgutes

Neuss (ots) - Einbrecher gelangten am Montag (21.12.), zwischen 9:15 und 11:30 Uhr, auf bislang unbekannte Weise in ein Mehrfamilienhaus an der Hoistener Straße im Stadtteil Weckhoven.

Dort brachen sie die Tür einer Wohnung im ersten Obergeschoss auf und entwendeten ein goldenes Armband. Die Diebe entkamen genauso unerkannt, wie sie gekommen waren. Die Polizei sucht Zeugen, die die Täter möglicherweise im Hausflur bemerkt haben oder die sich daran erinnern können, einer unbekannten Person mittels elektronischem Türdrücker Einlass ins Haus gewährt zu haben. Hinweise bitte an die 02131-3000.

In Gnadental schlugen Einbrecher an der Straße "Im Meichersfeld" zu. Sie hebelten eine Terrassentür auf und gelangten so in das Einfamilienhaus. Bei ihrer Suche nach Wertgegenständen fiel ihnen nach ersten Erkenntnissen eine Spiegelreflexkamera der Marke Pentax in die Hände. Die Tat geschah am Montag (21.12.), zwischen 15:40 und 18:40 Uhr. Die Kripo bittet mögliche Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02131-3000 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt:

Insbesondere in der Vorweihnachtszeit freut man sich über das ein oder andere "Schnäppchen" als Geschenk für seine Lieben. In An- und Verkaufsläden oder auf Online-Marktplätzen sind Schmuck und Elektronikgeräte (Mobiltelefone, Navigationsgeräte und so weiter) beliebte Handelswaren. Doch der oft verhältnismäßig geringe Preis sollte den Käufer stutzig machen. Nicht selten handelt es sich um Diebesgut aus Autoauf- oder Wohnungseinbrüchen. Kauft ein Händler oder eine Privatperson gestohlene Gegenstände an, um sie weiter zu veräußern, macht sich der Betreffende wegen Hehlerei strafbar. Für den Endverbraucher gilt: An sogenannter "Hehlerware" kann man kein Eigentum erlangen.

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!
Wussten Sie das dafür ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist? Auch die Aufwendungen für Reportagen und die Internetkosten sind nicht unerheblich.

Werbung ist die einzige Möglichkeit Kosten zu decken. Diese Art der Finanzierung macht jedoch abhängig. Aber Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, welches ich unbedingt bewahren möchte und die "Werbebanner" sind unbeliebt.

Daher bitte ich meine zahlreichen Leser um Unterstützung. Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich einbringen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie weiterer Redakteure beschäftigt werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber