Meerbusch: Sternsinger aus den Meerbuscher Kirchengemeinden besuch­ten die Bürgermeisterin

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Auch in den katho­li­schen Kirchengemeinden Meerbuschs wer­den rund um den Dreikönigstag am 6. Januar wie­der die Sternsinger von Haus zu Haus zie­hen, den Segensspruch „20+C+M+B+16” („Christus man­sio­nem bene­di­cat” – „Christus segne das Haus”) an die Türen schrei­ben und Spenden sammeln. 

Bundesweit wer­den es rund 500.000 Kinder und Jugendliche sein. Jetzt stat­te­ten Abordnungen aus allen Stadtteilen mit den Pfarrern Norbert Viertel und Michael Berning Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage tra­di­ti­ons­ge­mäß den ers­ten Hausbesuch ab. Dabei gab’s wie immer den ers­ten Geldschein in die Sammelbüchsen. „Segen brin­gen, Segen sein – Respekt für dich, für mich, für andere“ heißt das Leitthema des Sternsingens 2016.

Einen beson­de­ren Akzent ver­leiht dem Sternsingen dies­mal die Aktion „Leben ret­ten!” des Deutschen Kindermissionswerks. In ganz Deutschland gestal­ten Mädchen und Jungen 1,20 Meter lange Holzplanken mit ihren Wünschen für Flüchtlingskinder. Die klei­nen Könige der Pfarreien Hildegundis von Meer und St. Mauritius und Heilig Geist brach­ten die ers­ten fer­ti­gen Exemplare schon zum Besuch bei der Bürgermeisterin.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Bunte Bilder, gute Wünsche oder Appelle an Politiker – der Kreativität der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Das Kindermissionswerk wird die Botschaften Verantwortungsträgern in Deutschland und Europa über­ge­ben. „Aus den zusam­men­ge­tra­ge­nen Holzplanken wird dann sym­bo­lisch ein gro­ßes Rettungsboot ent­ste­hen, das zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 vor dem Europa-​Parlament in Brüssel auf­ge­baut wird”, so Birgit Hellmanns, die das Projekt als Gemeindereferentin in der Pfarrei Hildegundis von Meer begleitet.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage bestärkte die Jungen und Mädchen in ihrem ehren­amt­li­chen Tun: „Ich freue mich jedes Jahr, wenn die Sternsinger kurz vor Weihnachten zu mir ins Rathaus kom­men. Ihr seid die größte Bürgerinitiative von Kindern für Kinder welt­weit. Darauf dürft ihr stolz sein.” Die Sorge um die Kinder, die auf der Flucht aus ihrer Heimat um ihr Leben fürch­ten müs­sen, sei ein wich­ti­ges Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität. Die kleine Anna aus Lank-​Latum hatte die Ehre, zum Schluss den Segensspruch über die Tür des Sitzungssaales am Dr.-Franz-Schütz-Platz zu schreiben.

Die von den Sternsingern gesam­mel­ten Spenden flie­ßen wei­ter­hin lau­fen­den Hilfsprojekten des Kindermissionswerks in aller Welt zu. Mit dem Geld wer­den unter aus­beu­te­ri­sche Kinderarbeit, Missbrauch, Unterernährung und schlechte Gesundheitsversorgung von Kindern in armen Ländern bekämpft.

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