Kaarst: Notunterkunftseinrichtung in Kaarst bringt Entlastung für die Sportvereine

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Holzbüttgen – Die Gewerbehalle an der Detlev-​Karsten-​Rohwedder-​Straße in Holzbüttgen kann vor­aus­sicht­lich ab Mitte Januar 2016 als Notunterbringungseinrichtung (NUE) des Landes NRW bezo­gen werden.

In mei­nen Gesprächen mit der Bezirksregierung Düsseldorf konnte ein Weg gefun­den wer­den, der die Fortführung des Projektes ‚Flüchtlingsunterkunft Detlev-​Karsten-​Rohwedder-​Straße‘ erlaubt“ so die Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus „und gleich­zei­tig der Stadt die Option für eine Weiternutzung ermöglicht.“

Die Vereinbarung zwi­schen der Stadt Kaarst und der Bezirksregierung Düsseldorf sieht eine zeit­weise Nutzung der Halle durch das Land NRW als lan­des­ei­gene Notunterkunft für bis zu 250 Flüchtlinge bis zum 30.06.2016 vor. Anschließend ist es der Stadt Kaarst mög­lich, die Liegenschaft für kom­mu­nal zuge­wie­sene Flüchtlinge zu nut­zen. Hierzu bedarf es noch wei­te­rer Abstimmungen mit den zustän­di­gen poli­ti­schen Gremien.

In jedem Fall bedeu­tet die Einrichtung der NUE zum Jahresanfang auch eine zeit­lich befris­tete Entlastung für die gesamte Unterbringungslage der geflüch­te­ten Menschen im Stadtgebiet, da die Personen in der NUE des Landes auf das Zuweisungskontingent der Stadt ange­rech­net wer­den. Hieraus ergibt sich eine pro­gnos­ti­zierte Entlastung bei den Zuweisungen für vor­aus­sicht­lich 2 Monate.

Dies würde bedeu­ten, dass wir in die­sem Zeitraum vor­aus­sicht­lich keine wei­te­ren Turnhallen in Anspruch neh­men müs­sen. Bei der Weiternutzung als kom­mu­nale Einrichtung besteht dann auch die Hoffnung, dass die Turnhallen wie­der frei­ge­ge­ben wer­den können.

Damit stün­den dem Schulsport und auch dem Vereinssport wie­der mehr Übungs- und Trainingskapazitäten zur Verfügung und wir könn­ten als Stadt hier für Entlastung sor­gen“ so die Bürgermeisterin. Die tat­säch­li­chen Auswirkungen las­sen sich jedoch wegen der nicht vor­her­seh­ba­ren Zuweisungszahlen nicht abschlie­ßend angeben.

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