Meerbusch: „Geschichte zum Anfassen” bleibt auch in Zeiten des Internets fas­zi­nie­rend

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Meerbusch-​Büderich – Fabian Weinhardt, aus Osterath, ist der ein­tau­sendste Besucher des Stadtarchivs im Jahr 2015. Eigentlich wollte der Schüler des Krefelder Maria-​Sibylla-​Merian-​Gymnasiums im Archiv der Stadt Meerbusch nur Quellen für seine Facharbeit zur Geschichte des Osterather Bahnhofs stu­die­ren.

Dass dann noch eine kleine Ehrung auf ihn zukam, hatte er sich nicht träu­men las­sen: Stadtarchivar Michael Regenbrecht über­reichte ihm als Gastgeschenk und Dankeschön für den Besuch eine Flasche „Meerbusch-​Wein”.

Stadtarchivar Michael Regenbrecht (links) und Mitarbeiter Christoph Erhardt gratulierten Fabian Weinhardt (Mitte). Weinhardt ist der 1000. Besucher des Archivs in diesem Jahr. Foto: Stadt
Stadtarchivar Michael Regenbrecht (links) und Mitarbeiter Christoph Erhardt gra­tu­lier­ten Fabian Weinhardt (Mitte). Weinhardt ist der 1000. Besucher des Archivs in die­sem Jahr. Foto: Stadt

Regenbrecht freut sich über die stei­gen­den Besucherzahlen in sei­nem Hause, die Tausendergrenze wurde in die­sem Jahr zum ers­ten Mal über­haupt erreicht. In den Vorjahren hat­ten im Schnitt 750 bis 850 Nutzer das Archiv auf­ge­sucht. „Hier bei uns wird die lokale Geschichte leben­dig und greif­bar. Deshalb ist die klas­si­sche Recherche in his­to­ri­schen Akten, Dokumenten, Nachlässen oder Fotosammlungen auch in Zeiten des Internets nicht zu erset­zen.”

Familienforscher, die Namen und Herkunft von Vorfahren her­aus­fin­den möch­ten, Schüler und Studenten, die Material für Facharbeiten benö­ti­gen, Denkmalpfleger oder Lehrer – alle wür­den gerne im Stadtarchiv fün­dig.

Das Stadtarchiv an der Karl-​Borromäus-​Straße 2a in Büderich ist mon­tags bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und frei­tags von 8 bis 13 Uhr geöff­net. Telefonisch ist das Archiv unter den Nummern 02132 /​916–358 und ‑359 zu errei­chen und per E‑Mail unter der Adresse archiv@meerbusch.de.

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