Neuss: Bezirksausschuss Holzheim – Mehrzweckhalle nur Reserve als Flüchtlingsunterkunft

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Holzheim – In der heu­ti­gen Sitzung des Bezirksausschusses Holzheim befan­den sich sen­si­ble Tagesordnungspunkte auf der Liste. Zum einen die wei­tere Unterbringung von Flüchtlingen in Holzheim und Grefrath.

Zum zwei­ten der bal­dige Ausbau breit­ban­di­ger Internetanschlüsse. Mit der Deutschen Glasfaser hat das Amt für Wirtschaftsförderung einen Investor gefun­den, der bereit ist, die unter­ver­sorg­ten Stadtteile mit einem flä­chen­de­cken­den FTTH-​Netz (=fiber to the home: Glasfaserausbau bis in jeden Haushalt) ohne finan­zi­elle Beteiligung der Stadt Neuss zu erschlie­ßen und somit eine zukunfts­si­chere Versorgung mit hohen Bandbreiten (100 Mbit/​s und mehr) zu gewähr­leis­ten, anstatt nur eine Zwischenlösung zur Behebung der aktu­el­len Unterversorgung anzustreben.

Für Holzheim und Grefrath plant die Deutsche Glasfaser einen Projektbeginn im Laufe des Jahres 2016.

2015-12-09_Ne_bez-ausschuss_holzheim_002Bezüglich eines Zeitungsberichtes wies der Vorsitzende Thomas Nickel zu Beginn der Sitzung dar­auf hin, dass ent­ge­gen der Veröffentlichung es keine Bürgerinformation in der Sitzung gegen wird. Es war ledig­lich geplant, die Mitglieder des Ausschusses ent­spre­chend zum Sachstand zu informieren.

Beigeordneter Stefan Hahn berich­tete, dass eine ver­läss­li­che Kalkulation von erfor­der­li­chen Flüchtlingsunterkünften nur sehr schwer zu ermit­teln sei. Ständig wech­selnde Zahlen stell­ten die Planungen der Verwaltung und ein­ge­bun­de­ner Stellen immer wie­der vor neue Herausforderungen.

Um die Einschränkungen für Vereine und Bürger so gering wie mög­lich zu gestal­ten, plant die Verwaltung zwei groß­räu­mige Traglufthallen, für je 300 Personen, Anfang 2016 auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen VfR Stadions zu errich­ten. Diese haben eine bewoh­ner­freund­li­che Innenausstattung, mit Schlaf‑, Koch- und Nassbereichen.

Unter Berücksichtigung der neuen, erwei­ter­ten Kapazitäten besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrzweckhalle in Holzheim nicht als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wer­den muss. Die Verwaltung hat mit allen betrof­fe­nen Vereinen, die Veranstaltungen dort abhal­ten, gespro­chen und ggf. Alternativen aus­ge­ar­bei­tet. Kritisch sind die Monate Februar bis April 2016. Nach die­sem Zeitraum geht die Verwaltung davon aus, genü­gen Räumlichkeiten für Flüchtlinge stel­len zu können.

Die Nutzung des städ­ti­schen Grundstückes in Grefrath (Schweineweg), ist wenn über­haupt, erst zum Herbst 2016 vor­ge­se­hen. Maximal wür­den für 100 Personen Räumlichkeiten (Container) bereit gestellt.

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