Dormagen: Stadtteilwerkstätten

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Am ver­gan­ge­nem Mittwoch, 25. November und Montag, 30. November fan­den die bei­den letz­ten Stadtteilwerkstätten zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes für die Stadt Dormagen statt.

In der Mensa der Bertha-​von-​Suttner Schule nah­men rund 110 inter­es­sierte Bürger für die Stadtteile Nievenheim, Ückerath und Delrath teil. Die letzte Werkstatt in der Pfarrscheune in Zons, war mit rund 90 Bürgern für die Stadtteile St. Peter, Stürzelberg und Zons eben­falls gut besucht.

Stadtteilwerkstadt Nievenheim, Fotos(2): Stadt
Stadtteilwerkstadt Nievenheim, Fotos(2): Stadt

Besonders viel Wohnbauflächenpotenzial sieht der FNP in den Stadtteilen Delrath, Nievenheim und Ückerath vor. Im Vergleich zu den ande­ren Stadtteilen wur­den dort durch die Bezirksregierung im Entwurf des Regionalplanes, der par­al­lel zum Flächennutzungsplan fort­ge­schrie­ben wird, die meis­ten Flächen neu dar­ge­stellt. Die Delrather begrüß­ten die Möglichkeit neue Einwohner für den Stadtteil zu gewin­nen, plä­dier­ten aber auch für die Integration und Ausweisung von Grünflächen.

Für die Aktivierung von inner­städ­ti­schen Flächen gab es wie­derum geteilte Meinungen. Die Innenverdichtung der Flächen an der Feldstraße in Stürzelberg wurde im Hinblick auf eine zusätz­li­che Verkehrsbelastung kri­tisch gesehen.

Stadtteilwerkstadt Zons
Stadtteilwerkstadt Zons

Die Zonser Bürger spra­chen sich gegen eine west­li­che Erweiterung des Stadtteiles (Erweiterung Märchenviertel) aus und schlu­gen statt­des­sen eine Erweiterung im Norden vor. Trotzdem soll viel inner­städ­ti­sches Potenzial akti­viert wer­den, bevor Freiraum in Anspruch genom­men wird.

Es ist eine Herausforderung alle zum Teil weit aus­ein­an­der­lie­gen­den Interessenlagen in Einklang zu brin­gen. Jede Anregung hat Gewicht und wird im wei­te­ren Verfahren geprüft“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Ergebnisse der fünf Stadtteilwerkstätten wer­den nun auf­ge­ar­bei­tet und ver­mut­lich im Frühjahr 2016 in einem poli­ti­schen Arbeitskreis zum Flächennutzungsplan bespro­chen. Auf die­ser Grundlage wer­den die Entwicklungsmodelle für alle Stadtteile ggf. noch­mals ange­passt und dem Planungs- und Umweltausschuss zur Beschlussfassung vor­ge­legt. Anschließend wird dann der Vorentwurf zum Flächennutzungsplan erarbeitet.

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