Kaarst: Sporthalle Stakerseite wird ab dem 02.12. als Notunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Der Druck zur Unterbringung von zuge­wie­se­nen Flüchtlingen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit hält an. Trotz vie­ler wei­te­rer Anstrengungen sieht sich die Verwaltung gezwun­gen, die nächste Sporthalle zur Notunterkunft umzubauen.

Die aktu­el­len Flüchtlingszuweisungen las­sen der Stadt Kaarst kei­nen Spielraum. Zur kurz­fris­ti­gen Unterbringung wei­te­rer Flüchtlinge wird ab Mittwoch, den 02.12.2015, die Sporthalle Stakerseite als Notunterkunft für Flüchtlinge ein­ge­rich­tet. Auch hier sol­len in den nächs­ten Tagen Menschen unter­ge­bracht wer­den, die Kaarst zuge­wie­sen wer­den und für die in den bis­her bestehen­den Notunterkünften kein Platz mehr vor­han­den ist.

Weiterhin ist eine dezen­trale Unterbringung in städ­ti­schen Flüchtlingsunterkünften oder in von pri­vat ange­mie­te­ten Wohnungen in der Kürze der gege­be­nen Zeit im erfor­der­li­chen Umfang nicht mög­lich. Parallel dazu arbei­tet die Stadtverwaltung mit gro­ßer Anstrengung daran, geeig­nete Gewerbeobjekte in Notunterkünfte umzu­bauen und an ande­rer Stelle Wohnraum zu schaffen.

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus stellt klar: „Die erheb­li­chen Einschränkungen für den Schul- und Vereinssport müs­sen mög­lichst schnell wie­der auf­ge­ho­ben wer­den.“ Daran arbei­tet die Verwaltung mit aller Energie. Besonders betont wer­den muss das große Verständnis in Schulen und Vereinen, die Hand in Hand mit der Stadt Kompensationen und Kompromisse fin­den, um zumin­dest redu­zierte Sportangebote auf­recht zu erhalten.

Wie auch bei den ande­ren Sporthallen bit­tet die Stadt um Verständnis, dass zum Schutze der Privatsphäre der dort behelfs­weise unter­ge­brach­ten Personen kein unkon­trol­lier­ter Zugang in die Sporthalle erfol­gen kann.

Anwohner und die benach­barte Schule wer­den par­al­lel zu die­ser Mitteilung auch direkt informiert.

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