A 61 bei Mönchengladbach – Grevenbroicher Lkw rast in Polizeikontrolle – Beamtin schwer ver­letzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf/​Grevenbroich (ots) – Nur wenige Meter nach rechts kam heute Morgen ein Berufskraftfahrer auf der A 61 bei Mönchengladbach mit sei­nem Lkw von der Fahrbahn ab. Dies wurde einer Streifenwagenbesatzung zum Verhängnis.

Während der Kontrolle eines ver­däch­ti­gen Pkw auf dem Standstreifen wurde der Zivilwagen von einem Lkw gerammt, der die Fahrspur aus bis­lang noch unkla­ren Gründen nach rechts ver­las­sen hatte. Das Handy des Lkw-​Fahrers wurde zur Beweissicherung sicher­ge­stellt. Eine 42-​jährige Polizistin wurde schwer ver­letzt und musste in einem Rettungstransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflo­gen wer­den. Ihr Streifenkollege wird seel­sor­ge­risch betreut.

Nach bis­he­ri­gen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Düsseldorf befuhr die zivile Streifenwagenbesatzung die BAB 61 in Richtung Venlo, als den bei­den Beamten ein ver­däch­ti­ges Fahrzeug auf­fiel. Bei dem Versuch, den Wagen auf dem Standstreifen anzu­hal­ten und zu kon­trol­lie­ren, kam ein nach­fol­gen­der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallt mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck des Streifenwagens. Die im Fahrzeug befind­li­che 42-​jährige Beifahrerin erlitt bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass für ihren sofor­ti­gen Abtransport ein Rettungshubschrauber ange­for­dert wurde. Sie wird der­zeit in einer Spezialklinik behan­delt. Ihr 49-​jähriger Kollege blieb kör­per­lich unver­sehrt, muss aller­dings seel­sor­ge­risch betreut werden.

Alle ande­ren an dem Unfall betei­lig­ten Personen wur­den eben­falls nicht ver­letzt. Der Streifenwagen und der Lkw muss­ten ange­schleppt wer­den. Die Ermittlungen hin­sicht­lich der Unfallursache lau­fen auf Hochtouren. Zur Beweissicherung wurde unter ande­rem das Handy des 32-​jährigen Grevenbroicher Lkw-​Fahrers sichergestellt.

Für die Landung des Helikopters und teil­weise auch wäh­rend der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Venlo zeit­weise gesperrt wer­den. Am Ende des dar­aus resul­tie­ren­den Staus (vier Kilometer) ereig­nete sich gegen 10 Uhr ein wei­te­rer Unfall, bei dem drei Lastkraftwagen vor der Anschlussstelle MG-​Wickrath mit­ein­an­der kol­li­dier­ten. Auch hier kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, um einen bis­lang noch nicht iden­ti­fi­zier­ten Mann zu trans­por­tie­ren. Die A 61 in Richtung Venlo blieb im Anschluss bis 11.45 Uhr voll gesperrt. Derzeit fließt der Verkehr über einen Fahrstreifen.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)