Meerbusch: Mutmaßliche Betrüger flüch­ten vor der Polizei

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Dienstag (24.11.), kurz nach 10 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem Betrugsversuch. Die Tatverdächtigen, ein Mann und eine Frau, woll­ten unter Angabe fal­scher Personalien ein Konto bei einem Geldinstitut eröffnen. 

Als sie mit ihrem Vorhaben schei­ter­ten, ver­lie­ßen sie zügig die Filiale. Zeugen hat­ten sich das Kennzeichen des genutz­ten Autos gemerkt und die­ses der alar­mier­ten Polizei mit­ge­teilt. Ein Streifenwagen konnte dann auch den gesuch­ten 1er BMW mit Viersener Kennzeichen (VIE) an der Moerser Straße feststellen.

Als die Polizisten den Wagen anhal­ten und kon­trol­lie­ren woll­ten, gab der Fahrer Gas. Bei sei­nen teils gefähr­li­chen Fahrmanövern, befuhr er auch einen Gehweg und kol­li­dierte sogar mit einem unbe­tei­lig­ten Auto. In Höhe der Hildegundisstraße hielt das Auto.

Das Paar sprang her­aus und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Doch die 35 und 39 Jahre alten Tatverdächtigen kamen nicht weit. Den Polizisten gelang es, sie nach einem kur­zen Sprint festzunehmen.

Im Auto und auf dem zurück­ge­leg­ten Fluchtweg fan­den die Beamten Dokumente, die den Verdacht erhär­te­ten, dass die Tatverdächtigen in betrü­ge­ri­scher Absicht ver­sucht hat­ten, ein Konto zu eröff­nen. Beide Festgenommenen waren bereits in der Vergangenheit mit ähn­li­chen Delikten aufgefallen.

Neben dem Ermittlungsverfahren wegen ver­such­ten Betrugs muss sich der 35-​jährige Beschuldigte auch noch wegen Verkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ver­ant­wor­ten. Die Ermittlungen der Polizei dau­ern an.

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