Rommerskirchen: Bahnhof nach Umbau eingeweiht

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Einen his­to­ri­schen Tag nannte Bürgermeister Dr. Martin Mertens es zurecht – die Einweihung des neu­ge­stal­te­ten Bahnhofs in Rommerskirchen. Ihren Ursprung hat­ten die Planungen zu Beginn des Jahrtausends.

Bereits damals war klar, dass die Zustände rund um den Bahnhof – ins­be­son­dere die feh­len­den Parkmöglichkeiten – nicht mehr den Ansprüchen der heu­ti­gen Zeit genügen.

Seinerzeit war in unmit­tel­ba­rer Nachbarschaft des Bahnhofs ein Schrottplatz, der nicht nur unan­sehn­lich war, son­dern zugleich wert­vol­len Parkraum blo­ckierte, so dass größ­ten Teils die Straßen in Eckum zuge­parkt waren.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Bereits im Jahr 2001 wurde eine große Planwerkstatt durch­ge­führt, wo – auch unter gro­ßer Bürgerbeteiligung – ein Konzept für die Umgestaltung des Bahnhofs ent­wi­ckelt wurde. Die Ergebnisse waren bemer­kens­wert – lei­der die für die Umsetzung ver­an­schlag­ten Kosten auch. Aufgrund feh­len­der Geldmittel kam das Projekt zunächst auf Eis.

Das Ziel – eine durch­grei­fende Verbesserung des Bahnhofsumfeldes – wurde im Rathaus aber nicht aus dem Augen verloren.

2008 nah­men die Planungen wie­der Fahrt auf. Nach schwie­ri­gen Grundstücksverhandlungen konnte die Gemeinde die erfor­der­li­chen Flächen von der Deutschen Bahn erwerben.

2009 wurde die Mittelanmeldung beim VRR bean­tragt und somit das Projekt beim VRR als Zuschussgeber festgemacht.

Im Mai 2011 wurde eine erste Vorplanung des Ingenieurbüros Vössing samt Kostenschätzung im Rat präsentiert.

Am 8. Mai konn­ten dann end­lich der Spatenstich für das Projekt began­gen wer­den. Dieses Projekt hatte zwei wesent­li­che Bestandteile: Die Verbesserung der Parksituation und der bar­rie­re­freie Zugang.

Mertens: „Barrierefreiheit ist das Gebot der Stunde. Und Barrierefreiheit kommt allen zugute. Denn neben geh- oder seh­be­hin­der­ten Menschen pro­fi­tie­ren von ihr auch Eltern mit Kinderwagen, Ältere mit Rollator oder Reisende mit schwe­rem Gepäck.”

Mit der Freigabe der neuen Unterführung in die­ser Woche hat das rd. 3 Millionen teure Projekt einen wich­ti­ges Zwischenziel erreicht. Um das Vorhaben end­gül­tig abzu­run­den, ist jetzt die Deutsche Bahn am Zug. Um die Gleise end­gül­tig bar­rie­re­frei errei­chen zu kön­nen, ist noch eine Aufzuganlage erforderlich.

Kai Rossmann, Kölner Bahnhofsmanager, konnte bei der Eröffnungsfeier eine gute Nachricht über­brin­gen. 2016 wird die Anlage gebaut. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Das ist eine gute Nachricht und ich freue mich, wenn wir im kom­men­den Jahr die end­gül­tige Fertigstellung fei­ern können.

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