Dormagen: Bürger aus Straberg, Gohr und Broich geben Anregungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Straberg – Die Zukunft der Stadtteile Straberg, Gohr und Broich woll­ten viele Bürger im Hubertussaal mit­ge­stal­ten. Mehr als 50 inter­es­sierte Besucher kamen ges­tern Abend zur Stadteilwerkstatt „West“ des neuen Flächennutzungsplans (FNP).

Dort stell­ten die Stadtplanung und das beauf­trag­ten Planungsbüro „plan­lo­kal“ einen ers­ten Entwurf des Integrierten Entwicklungskonzeptes vor. Das Integrierte Entwicklungskonzept wird Handlungsempfehlungen beinhal­ten, wie sich die Stadt in den nächs­ten Jahren ent­wi­ckeln sollte. Es soll die Basis für den neuen Flächennutzungsplan (FNP) bilden.

In sei­ner Einführung machte Bürgermeister Erik Lierenfeld deut­lich, dass die frei­wil­lige Vorstufe zudem der sehr frü­hen Einbindung der Öffentlichkeit dient und damit ein trans­pa­ren­tes Bürgerbeteiligungsverfahren gewähr­leis­ten wer­den kann.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Dabei ist das Entwicklungspotenzial der drei Stadtteile durch­aus beacht­lich: Bisher unbe­baute Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 13 Hektar Bruttobauland haben die Experten der Verwaltung und des Planungsbüros aus­ge­macht, die für den Bau von Wohngebäuden, klei­ne­ren Nahversorgungsläden, Spielplätzen und Grünanlagen genutzt wer­den könnten.

Zahlreiche Anregungen zu mög­li­chen neuen Wohnbauflächen im Stadtteil Straberg hat­ten die Straberger Bürger mit­ge­bracht. So wurde deut­lich, dass eine Entwicklung im Westen der Ortslage wei­ter­ver­folgt wer­den sollte, gege­be­nen­falls im Tausch mit ande­ren Entwicklungsflächen. Dabei wurde der Hinweis gege­ben, den bestehen­den Waldflächen nicht zu nahe zu kommen.

Die Anregungen und Hinweise der Bürger wer­den nun geprüft und mög­lichst in das wei­tere Verfahren ein­flie­ßen. Wir wer­den auch noch­mals die Bezirksregierung Düsseldorf bit­ten, einer bau­li­chen Entwicklung im west­li­chen Bereich Strabergs zu gestat­ten.“, erklärte Daniel Gürich, Leiter der Stadtplanung.

Im Bereich von Gohr und Broich begrüß­ten viele Bürger neue Wohnbauflächen und mög­li­che Innenentwicklungen in den bestehen­den Quartieren, um damit die bei­den west­lichs­ten Ortsteile Dormagens attrak­tiv zu hal­ten. Dabei soll­ten jedoch die Belange der Landwirtschaft und die ver­kehr­li­che Erschließung der Flächen früh­zei­tig mit berück­sich­tigt werden.

Insgesamt wer­den fünf Statteilwerkstätten durch­ge­führt. Die nächste Stadtteilwerkstatt „Planungsbezirk Nord-​West“ für die Stadtteile Ückerath, Nievenheim und Delrath fin­det am 25. November, um 18 Uhr in der Mensa der Bertha-​von-​Suttner Schule, Marie-​Schlei-​Straße 6 in Nievenheim statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herz­lich ein­ge­la­den, an die­ser Veranstaltung teil­zu­neh­men und aktiv an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit­zu­wir­ken. Weiteren Informationen zum Verfahren kön­nen der Internetseite www​.fnp​.dor​ma​gen​.de ent­nom­men werden.

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